Weißer Wolf
von Melanie Vogltanz
Rezension von Stefan Cernohuby
Wut kann etwas Verzehrendes sein. Ein heißes Feuer, tief im Inneren, das brennt und alles vertilgt. Sie kann aber auch ohnmächtig sein. Wenn man zwar wegen etwas oder auf jemanden wütend ist, aber keine Möglichkeit hat, dieses Gefühl in konstruktive oder destruktive Bahnen zu lenken. So geht es auch dem Protagonisten von „Wolfswut“, einem Roman von Melanie Vogltanz.
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Der letzte König von Osten Ard
von Tad Williams
Rezension von Stefan Cernohuby
Bewertung:
Typ: Hardcover
Genre: Fantasy Bestellen:
Es kommt der Tag, an dem auch die längste Serie eines Autors oder einer Autorin zu Ende geht. Also zumindest gesetzt den Fall, die Person beendet selbige und drückt sich nicht davor, dies zu tun. Tad Williams hat zum Glück eine andere Einstellung als bestimmte Kollegen und hat mit dem zweiten Band von „Die Kinder des Seefahrers“ nun tatsächlich einen Schlussstrich unter seine „Osten Ard“-Romane gezogen. Endgültig? Das wird man sehen.
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Herz-Reihe
von Andreas Gruber
Rezension von Stefan Cernohuby
Wie viel Zeit zwischen zwei fiktionalen Werken vergeht, obliegt natürlich jener Person, die diese Werke erschafft. Die österreichische Thriller-Spezialist Andreas Gruber hat nach seinem Roman „Herzgrab“ viel Zeit vergehen lassen, bevor er die Reihe mit „Herzfluch“ fortgesetzt hat. In etwa so viel Zeit, wie in der Realität. Kann man beim Lesen nahtlos dort anknüpfen, wo der erste Band zu Ende gegangen ist?
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Drachenlanze
von Magaret Weis, Tracy Hickman
Rezension von Stefan Cernohuby
Bewertung:
Typ: Hardcover
Genre: Fantasy Bestellen:
Es heißt eigentlich, man solle Bücher nicht nach deren Einband beurteilen. Im Fall vieler englischsprachiger Fantasyromane in den 1980-ern zum ersten Mal erschienen, ist das gar nicht so einfach. Sie wurden in der Übersetzung in mehrere Bände aufgeteilt und erschienen lediglich als Taschenbücher. So auch die Reihe „Die Chroniken der Drachenlanze“ von Margaret Weis und Tracy Hickman, die nun als edler Hardcover-Sammelband erschienen sind.
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Der letzte König von Osten Ard
von Tad Williams
Rezension von Stefan Cernohuby
Bewertung:
Typ: Hardcover
Genre: Fantasy Bestellen:
Liest man einen Roman, hat man einen großen Vorteil gegenüber den Charakteren. Man ist in der Lage von Geschehnissen zu wissen, die am anderen Ende der Welt vonstattengehen und parallele Handlungsstränge zu verfolgen. Etwas, was auch im ersten Teil von „Die Kinder des Seefahrers“ von Tad Williams für die handlungstragenden Personen hilfreich wäre. Doch da der Autor ihnen diese Fähigkeit nicht zu gesteht, bleibt ein Gefühl der Verzweiflung immer präsent.
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