von Cixin Liu
Rezension von Stefan Cernohuby
Manche Romane werden relativ schnell als moderne Klassiker bezeichnet, es gelingt ihnen aber trotzdem irgendwie, dem eigenen Lesestapel zu entgehen. Das kann unterschiedliche Gründe haben, unter anderem auch verschiedene Titel in verschiedenen Adaptionen und Sprachen. „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu ist ein solcher Fall – eine Wissenslücke, die nun endlich geschlossen werden musste.
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von Unė Kaunaitė
Rezension von Stefan Cernohuby
Es gibt literarische Werke, die den Eindruck erwecken, sich an Klassikern des jeweiligen Genres zu orientieren. Und es gibt andere, die nicht einmal verschleiern, wo sie herkommen und wo sie hinwollen. Ein Fall, den man eindeutig in die zweite Kategorie einordnen kann ist der Roman „2084“ der litauischen Autorin Unė Kaunaitė. Das Werk geht der Frage nach, ob man in einer Welt der totalen Überwachung und der Redundanz menschlicher Arbeitsleistung noch schockiert werden kann.
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von Alastair Reynolds
Rezension von Stefan Cernohuby
Der walisische Autor Alastair Reynolds wurde mit seinem „Relevation Space“-Zyklus weltbekannt, konnte jedoch auch mit vielen seiner weiteren Werke überzeugen. Bei Heyne ist nun „Das Schiff der flüsternden Träume“ erschienen, das zumindest dem Cover nach ebenfalls ein Weltraum-Roman ist. Und irgendwie stimmt das auch. Doch in diesem Fall ist die Situation etwas komplizierter.
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von D. K. Berg
Rezension von Stefan Cernohuby
Manche Veränderungen kommen langsam und schleichend, sodass man sie gerne ignoriert. Oder zumindest gedanklich so weit vor sich herschiebt, dass man sich nicht mit ihnen beschäftigen muss. Eine Möglichkeit, um diese trotzdem wieder in Erinnerung zu rufen, ist, sie in ein anderes Setting zu transportieren. D.K. Berg ist mit ihrem Roman „Dürre – Schatten der Vergangenheit“ einen solchen Weg gegangen. Denn ihr Werk spielt in einer fernen Zukunft.
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von Stefan Cernohuby
(Hrsg.)
Rezension von Janett Cernohuby
Die Frage "Was wäre wenn" ist ein Ausgangspunkt für viele verschiedene Exkurse, quer durch die Literaturgeschichte. Eine Frage ist jene zu einer alternativen Entwicklungsgeschichte im Bereich dominanter Technologien zur Energiegewinnung. Das bekannteste damit verknüpfte Genre nennt sich "Steampunk" kam Anfang der 2000er aus Übersee nach Deutschland. Danach gab es auch im deutschsprachigen Raum einiges an Bewegung auf diesem Sektor und so entstand mit "Von Feuer und Dampf" 2010 die erste deutschsprachige Steampunk-Anthologie, die nun in der dritten Auflage mit einer zusätzlichen Geschichte und in einer limitierten Auflage sogar mit einem Farbschnitt aufwartet.
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