von Sophie Reyer
Rezension von Stefan Cernohuby
Über manche Buchtitel sollte man besser zweimal nachdenken, denn sie können gleich mehrere Dinge bedeuten. Mit „Tod bei den Salzburger Festspielen“ hat Sophie Reyer einen historischen Kriminalroman geschrieben, auf den das in jedem Fall zutrifft. Denn wer weiß, was in Salzburg inszeniert wird, hat die Worte „Tod“ und „Jedermann“ schon in Kombination gehört. In diesem Werk sind allerdings sowohl historische Elemente als auch ein Kriminalfall involviert.
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von Helen Parusel, Lea Roser
(Sprecher*in)
Rezension von Janett Cernohuby
Schon vieles wurde über die Zeit der Nazi-Herrschaft geschrieben, zahlreiche Geschichten und Schicksale erzählt. Und trotzdem gibt es noch so vieles Grausames, das im Verborgenen schlummert, das noch nicht erzählt wurde. Oft, weil es nicht in unserem unmittelbaren Fokus liegt oder weil die historischen Dokumente dazu sehr spärlich sind. Dazu gehört das Schicksal norwegischer Frauen, die sich während des Weltkriegs in SS-Männer verliebten und im Lebensborn deren Kinder zur Welt brachte. Helen Parusel gibt ihnen in ihrem historischen Roman nun eine Stimme.
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Ein Fall für Lacroix
von Alex Lépic
Rezension von Emilia Engel
Commissaire Lacroix hat mit seinem guten Gespür und seiner ausgezeichneten Menschenkenntnis noch jeden Fall gelöst. Kein Verbrechen, kein Mord geht ungelöst an Lacroix vorbei, der von vielen nur “Maigret” genannt wird.
Doch wie sieht es mit einem Verbrechen aus, das noch gar nicht verübt wurde und die Hinweise darauf nur spärlich sind? Wird dies der erste Fall sein, den der sympathische Kommissar ungelöst zu den Akten legen muss?
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von Lena Rohn, Chris Nonnast
(Sprecher*in)
Rezension von Janett Cernohuby
Erlebnisse aus der Kindheit begleiten uns ein Leben lang, bestimmen darüber, wie wir uns entwickeln und welchen Weg wir einschlagen. Kinder, die Leid und Kummer erfahren haben, tragen dies ihr Leben lang mit sich. Manch einer kann darüber reden, manch einer verdrängt es. Doch irgendwann werden sie von der Vergangenheit eingeholt und alte Wunden reißen auf. Besonders dann, wenn man das Erfahrene nie aufgearbeitet hat.
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von Elle van Rijn, Simone Scheuer
(Sprecher*in)
Rezension von Janett Cernohuby
Obwohl sie das Wertvollste sind und besonderen Schutz bedürfen, werden Kinder oft übersehen. Auch wenn es um die Aufarbeitung historischer Themen geht, fragen wir nur selten danach, wie Kinder diese Zeiten erlebten. Beispielsweise jüdische Kinder während der NS-Terrorherrschaft. Was passierte mit ihnen während der Deportation? Kämpfte jemand um sie? Gewährte man ihnen Unterschlupf? Elle van Rijn erzählt die bewegende Geschichte der Amsterdamer Kindertagesstätte und ihrer Kinderpflegerinnen, die unter den Blicken deutscher Soldaten jüdische Kinder vor der Deportation retteten.
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