Star Wars

Sklaven der Republik 3

von Henry Gilroy, Mike Kennedy
Rezension von Stefan Cernohuby | 17. Mai 2009

Sklaven der Republik 3

"Die Clone Wars"-Episoden und der zugehörige Kinofilm haben den Fans von "Star Wars" wieder einmal neues Material geliefert, mit dem sie sich beschäftigen können. Im gleichen Stil erscheint auch in der "Star Wars"-Comicreihe die Miniserie "Sklaven der Republik". Gemeinsam mit einer anderen Geschichte um den jungen Obi-Wan Kenobi und seinen Meister Qui-Gon Jinn versucht dieser Comicband seine Leser zu überzeugen.

Während Anakin sich auf der zyggerianischen Heimatwelt als Leibwächter der ortsansässigen Tyrannin verdingt, um mehr über den Verbleib seines Gefährten Obi-Wan herauszufinden, passieren mehrere Dinge gleichzeitig. Obi-Wan muss auf einer Bergbauwelt als Sklave arbeiten, sein Padawan Ashoka wird aus ihrer freiwilligen Gefangenschaft erlöst und Count Dooku sowie seine Untergebene Ventress versuchen, die Auslöschung der Jedi voranzutreiben.
In der zweiten Geschichte versuchen Qui-Gon Jinn und sein junger Padawan Obi-Wan Kenobi ein sinkendes Schiff auf dem Gasplaneten Yorn Skot zu retten. Doch abgesehen davon, dass Killerroboter ihr Unwesen treiben, exzentrische Gäste an Bord sind und sowohl Chefingenieur als auch Steward alles andere als normal sind, wirkten auch die übrigen Vorgänge mehr als verwirrend...

Unabhängig davon, welche Geschichte ursprünglich ins Zentrum rücken sollte, hat die „Star Wars“-Comicserie durch ihren Aufbau gleichzeitig einen gewaltigen Vorteil und einen Nachteil. Die zwei Erzählungen bieten die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Handlungsstränge zu verfolgen. Andererseits wird dadurch so gut wie nie eine Geschichte zu Ende erzählt. Hält man nun den aktuellsten Teil in den Händen, wird man gleich mit zwei Cliffhangern konfrontiert. Etwas, was nicht unbedingt jedem Leser zusagen wird. Auch scheint sich im aktuell 74. Teil der Reihe die zweite Geschichte interessanter zu entwickeln, als die eigentlich als Haupterzählung konzipierte „Clone Wars“-Story. Zusätzlich sind die Zeichnungen genauso eckig und kantig wie in der Reihe, was sie auch nicht unbedingt zu einem Augenschmaus macht. Daher ist der Comic insgesamt leider nur durchschnittlich gelungen. Dies wird einen wahren „Star Wars“-Fan aber sicherlich nicht vom Kauf abhalten können.

Im dritten Comic der Miniserie „Sklaven der Republik“ versucht der 74. Band der Reihe „Star Wars“ mit der Fortsetzung der „Clone Wars“-Geschichte zu punkten. Leider bleibt diese aber hinter der zweiten Erzählung im Band zurück. Trotzdem wird der eher durchschnittliche Band Liebhabern des Universums zu gefallen wissen.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Gewalt:
  • Gefühl:
    Keine Bewertung
  • Erotik:
    Keine Bewertung
  • Illustration:
    Keine Bewertung
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