John Constantine - Hellblazer

John Constantine: Gefallene Engel, Band 2

von Tom Taylor, Darick Robertson (Illustration)
Rezension von Stefan Cernohuby | 02. Juli 2021

John Constantine: Gefallene Engel, Band 2

Nach einem Vollrausch neben jemand Fremden im Bett aufzuwachen, ist selten ein Grund zur hellen Freude. Wenn man allerdings aufwacht und neben sich den Höllenfürsten Luzifer höchstselbst entdeckt, wird das wohl nur all jene begeistern, welche die gleichnamige Fernsehserie kennen. John Constantine ist allerdings keiner von diesen. Doch der zweite Teil des Dreiteilers „Hellblazer – Gefallene Engel“ beginnt genau mit diesem Paukenschlag.

Zum Glück ist der gewiefte alte Magier einiges gewohnt und so schüttelt er den ersten Schreck ab und erfährt, warum ihn der Lichtbringer, der nicht unbedingt sein bester Freund ist, aufgesucht hat. Und wieder ist Constantine, von dem sich nun eine Tat aus der Kindheit rächt, irgendwie mitschuldig am Geschehen. Ein Dämon hat sich im Körper seines ehemaligen besten Freundes eingenistet. Und diese Höllenkreatur hat große Pläne, in denen weder der tricksende Magier, noch der Morgenstern eine tragende Rolle spielen. Wie wird diese Geschichte wohl enden?

Niemand stellt sich die Frage, ob es ein Segen oder ein Fluch ist, dass John Constantine immer in Ereignisse verwickelt wird, die entweder Himmel oder Hölle erschüttern könnten. Es ist meistens einfach nur seine eigene Schuld. Wie er sich jedoch jedes Mal aus einer Situation herauswindet, in der alle Beteiligten mindestens zehn Mal bis unendlich mächtiger als er selbst sind, ist eine Freude für den Leser. Tom Taylor hat der Story ausreichend Tiefe gegeben um interessant zu sein, Darick Robertson hat den Illustrationen einen Stil verpasst, der detailliert genug ist, aber nicht zu realistisch, sondern immer noch einen leicht cartoonesken und augenzwinkernden Hintergedanken hat. Das macht den aktuellen Band empfehlenswert, auch wenn immer noch etwas fehlt. Und sei es nur der dritte und letzte Teil der Minireihe unter dem Black Label.

Der zweite Teil der Miniserie „Hellblazer – Gefallene Engel“ vermag mit Charakteren, Story und ein wenig Augenzwinkern zu überzeugen. Wieder einmal steht John Constantine weit mächtigeren Feinden gegenüber und auch seine Verbündeten sind nicht unbedingt vertrauenswürdig. Doch genau das macht den Reiz der Handlung aus. Alle Fans können hier bedenkenlos zugreifen.

Details

Bewertung

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