von Dan Wells
Rezension von Stefan Cernohuby
Es gibt einige Sätze, die man besser nicht sagt. Teils, weil sie einfach dumm sind, teils weil sie eine unverhüllte Aufforderung zur Gewalt gegen denjenigen darstellen, der sie ausspricht. „Nur über meine Leiche“ ist ein solcher Teilsatz. Da es diesen Satz auch in Englisch gibt und der Sinn derselbe ist, kann man auch den Titel des neuen Romans von Dan Well nachvollziehen. „Nur über deine Leiche“ ist definitiv aggressiver als die ursprüngliche Aussage.
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von Kristina Herzog
Rezension von Janett Cernohuby
Verlässt ein renommierter Musiker eine Band, eine Musikgruppe oder ein Konzerthaus, wird dies in der Regel nicht still und heimlich geschehen. Nein, die betreffende Person wird mit den ihr zustehenden Ehren verabschiedet. Meistens in Form eines Abschiedskonzerts. Diesen Titel trägt auch Kristina Herzogs Kriminalroman, wenngleich ein "Abschiedskonzert" eigentlich ausbleibt.
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von Thomas Friess
Rezension von Stefan Cernohuby
Bei zu viel Fiktion wird man mitunter blind für die Realität. Und bei all jenen Gefahren, denen wir im Alltag ausgesetzt sind, werden zumeist diejenigen nicht mehr wahrgenommen, denen wir uns sehenden Auges und ohne Bedenken ausliefern. Beispielsweise dem Verlust unserer Privatsphäre, bei der wir selbst oft aktiv beitragen. Doch da sind auch noch die Geheimdienste, die ihre Bürger unter Generalverdacht stellen. Davon berichtet auch das Buch „Wer nichts zu verbergen hat, kann dennoch alles verlieren…“ von Thomas Friess.
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von B. C. Schiller
Rezension von Janett Cernohuby
Ratten wecken in uns ein Gefühl von Unbehagen. Sie machen uns Angst, sind Überträger von Krankheiten, galten im Mittelalter als Überträger der Pest und richten obendrein als Nagetiere große Schäden an. Auch vermehren sie sich sehr schnell und ihre Kinder sind überall anzutreffen. Selbst in der Literatur, wo das Autorenduo B. C. Schiller mit ihrem Thriller "Rattenkinder" die eBook-Szene verlässt.
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Rache-Zyklus
von Andreas Gruber
Rezension von Stefan Cernohuby
Auch wenn Rache ein Gericht ist, das am besten kalt serviert wird, stellt sich doch die Frage, ob es eine Jahreszeit gibt, die für Rache besonders gut geeignet ist. Wenn man es mit Andreas Gruber hält, gibt es zumindest eine Wahlmöglichkeit zwischen Sommer und Herbst, denn nach dem ersten Band „Rachesommer“ rund um den Ermittler Walter Pulaski gibt es nun den zweiten Roman, der den Titel „Racheherbst“ trägt.
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