Doctor Who, Doctor Who - Der zehnte Doctor

Arena der Angst

von Nick Abadzis, Elena Casagrande, Eleonora Carlini (Illustration)
Rezension von Stefan Cernohuby | 27. Februar 2018

Arena der Angst

Wenn man ein Buch nicht nach dem Einband beurteilen soll, gilt das genauso für Comics und deren Cover. Denn manchmal wecken diese falsche Erwartungen. Beim fünften Bandes über den zehnten Doctor aus „Doctor Who“ könnte das ebenfalls der Fall sein – zumindest in diesem Fall ist das Cover von „Arena der Angst“ sehr stilvoll gelungen. Wir waren gespannt, wie es nun weitergehen würde.

Gabby ist auf einem Planeten gestrandet. Unter anderem mit Cleo, einem Typen namens Captain Jack und weiteren Menschen. Und da gibt es Neandertaler. Leider haben alle ihr Gedächtnis verloren, auch die Nichtmenschen, auf die sie ebenfalls stoßen. Selbst das Gedächtnis des Doctors wird zeitweise blockiert. Dahinter steckt sein alter Widersacher Mister Ebonit, mit dem eine Auseinandersetzung droht.
Die zweite Geschichte handelt davon, dass es in der TARDIS spukt, was natürlich nicht wirklich der Fall ist. Die Wahrheit ist viel ernüchternder.
Danach geht es in eine kleine Bücherstadt, zu einem geheimnisvollen Brunnen und der Beschwörung einer Hexe, was ungeahnte Langzeitfolgen hat. Doch hier handelt es sich tatsächlich um etwas ganz anderes als Magie. Am Ende des Bandes gibt es noch ein Wiedersehen mit einem alten, mächtigen Bekannten, nämlich Anubis.

Selbstredend sind bei mehreren kurzen Geschichten in einem Band nicht immer alle gleich gut gelungen. Bei „Arena der Angst“ ist aber nicht nur das Auf und Ab sehr ausgeprägt, der Comic enthält auch mehrere sehr unterdurchschnittliche Episoden. Besonders die Spuk-Erzählung kann man mit Fug und Recht als lächerlich bezeichnen – sie stellt in in etwa das literarische Äquivalent eines Klopf-Klopf-Witzes dar. Die Illustrationen sind der Geschichte und den handelnden Personen angemessen, aber auch nicht mehr. Und da auch die letzte Geschichte ziemlich schwächelt, kann man dem Band trotz Autor Nick Abadzis, Elena Casagrande, Eleonora Carlini und einigen anderen nur durchschnittliche Qualität attestieren. Besonders im Hinblick auf die vorherigen Teile der Reihe ist das eine ziemliche Enttäuschung. Man kann nur hoffen, dass beim nächsten Mal das Pendel wieder nach oben ausschlägt.

„Arena der Angst“, der fünfte Comicband über den zehnten Doctor aus der Reihe „Doctor Who“ schafft es leider nicht wirklich, den Leser zu überzeugen. Im Speziellen gibt es da eine Geschichte aus dem Comic, die eigentlich nicht das Zeug hat, um in einem professionell veröffentlichten Werk Platz zu finden. Insofern kann man das Gesamtergebnis nur als durchschnittlich bezeichnen.

Details

Bewertung

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