Die Chroniken des Hagen von Stein
von André Wiesler
Rezension von Stefan Cernohuby
Wenn es heißt, dass Hexen hexen, ist eigentlich alles klar. Wenn ein Roman allerdings den Titel „Hexenmacher“ trägt, führt das in jedem Fall zu einiger Verwirrung. Denn kann man eine Hexe „machen“? Eine gute Frage, denn auch ohne den gleichnamigen Roman von André Wiesler gelesen zu haben, kann man sich einige Szenarios einfallen lassen, wie jemand ungewollt zur Hexe wird. Falsche Anschuldigungen, ein wütender Mob oder ein übereifriger Inquisitor sind nur einige Beispiele. Ob der Roman allerdings davon handelt?
Weiterlesen
von Melanie Vogltanz
Rezension von Stefan Cernohuby
Hoch oben in den Lüften fühlt sich ein Vogel vermutlich frei und ungebunden. Je näher er jedoch der Erde kommt und je tiefer er fliegt, umso mehr passen sich die Federn des jeweiligen Vogels der Farbe seiner Umgebung und seiner Beschäftigung an. Besonders morbide Flattermänner besitzen dementsprechend ein schwarzes Federkleid. Kein Wunder also, dass ein Buch von Melanie Vogltanz namens „Auf dunklen Schwingen“ rabenschwarze Geschichten enthält. Besonders, wenn man sie und ihre Werke kennt.
Weiterlesen
von H. P. Lovecraft, Leslie S. Klinger
(Hrsg.)
Rezension von Stefan Cernohuby
Es gibt eindrucksvolle, dicke und übergroße Wälzer, die geschichtliche Relevanz besitzen. Manche von ihnen transportieren Wissen, andere Angst. Ein Buch aus zweiter Kategorie, das in Realität niemals wirklich existiert hat, ist das von Howard Phillips Lovecraft erdachte „Necronomicon“. Und nun, so viele Jahre nach seinem Tod, wurden sein Leben und Werk in einem Folianten zusammengefasst, den man vermutlich mit seinem berühmtesten fiktiven Werk vergleichen könnte. Das Buch „H. P. Lovecraft: Das Werk“ zeigt eine große Bandbreite des Schaffens des Neuenglischen Autors.
Weiterlesen
von Joe Hill
Rezension von Stefan Cernohuby
Je mehr geschrieben wird und umso mehr neue Bücher erscheinen, umso öfter wird es passieren, dass sich bereits existierende Muster wiederholen. Darüber hinaus gibt es auch Autoren, die absichtlich Elemente aus bekannten Werken entlehnen um etwas Neues daraus zu schaffen. Einer dieser Autoren ist Joe Hill, der drei Jahre an seinem Roman „Fireman“ geschrieben hat, der nun hierzulande bei Heyne erschienen ist. Wir waren sehr gespannt.
Weiterlesen
Morbus
von Zöe Angel, Charly Blood
Rezension von Stefan Cernohuby
In alten Städten gibt es naturgemäß mehr Hinterlassenschaften der Vergangenheit als in jungen. Und gerade in Wien gibt es eine Menge Staub und Schutt der Geschichte, in dem man wühlen kann und in dem sich möglicherweise Dinge verbergen, die man gar nicht erwartet hätte. Zoë Angel & Charly Blood haben die Reihe „Morbus“ ins Leben gerufen, die in allerlei unterschiedlichen Medien erschienen ist. Wir haben uns einen Querschnitt derselben angesehen und beschlossen einen gemeinsamen Artikel dazu zu schreiben.
Weiterlesen