Star Wars Legacy

Planet des Todes

von Gabriel Hardman
Rezension von Stefan Cernohuby | 21. September 2014

Planet des Todes

In einem endlosen Kreislauf haben sich Jedi und Sith über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gegenseitig bekriegt. In einer fernen Zukunft ist durch eine dritte Fraktion, die Imperialen Ritter, das Gleichgewicht der Macht unausgewogener denn je. In genau dieser Zeit gerät Ania Solo zwischen die multiplen Fronten, bei denen unter anderem auch der Gehorsam gegenüber der Imperatorin eine entscheidende Rolle spielt.

Nach einer beinahe tödlichen Konfrontation mit den Sith erholt sich der junge Imperiale Ritter Jao von seinen schweren Wunden. Dabei hat er eine Vision, die ihn dazu treibt, Darth Wredd weiter zu jagen. Doch das widerspricht seinen Befehlen. Man möchte ihn in ein völlig anderes Gebiet verlegen. Da er aber der Macht mehr vertraut als seinen Vorgesetzten, macht er sich mit Ania Solo auf den Sith, der mittlerweile etliche andere seiner Art getötet hat, zu finden. Dabei können sie zwar seinen Freund Val überzeugen, jedoch nicht die Befehlskette, die ihn ab diesem Zeitpunkt als Verräter und Fahnenflüchtigen sieht.
Die Suche führt die Reisegefährten nach Nalyd, was sich allerdings als Sackgasse erweist. Zum Glück erhalten sie weitere Auskünfte, die sie nach Dac führen. Einer Welt, die durch ein Sith-Gift bar jeglichen Lebens ist. Dort hat ein anderer Sith sein Lager aufgeschlagen und einen genauso bösen Plan, der den inkognito reisenden Ritter zwingt, sich seiner anzunehmen. Doch was, wenn er dadurch zum Handlanger des eigentlich gejagten Darth Wredd wird?

Ja, es stimmt. Durch die Imperialen Ritter tritt eine weitere Partei ins Rampenlicht, die aber hauptsächlich durch zwei Markenzeichen auffällt. Einerseits sind sie dem gerade an der Macht befindlichen Imperator treu, andererseits tragen sie silbern schimmernde Lichtschwerter. Doch wie die Handlung dieses Bandes zeigt, werden wohl jene Ritter, die sich wieder mehr auf die Macht besinnen und weniger auf die Pflicht gegenüber der Regierung, schon beinahe wieder zu Jedi - die hier nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die unzähligen Sith, die ihr Unwesen treiben, dezimieren sich gegenseitig. Es scheint so als würde der gejagte Darth Wredd wieder klassische Zustände wiederaufleben lassen. Die Handlung des Bandes selbst führt zwar zu interessanten Orten und kann auch mit einigen klassischen Charakteren aufwarten (AG-37), trotzdem will nie wirklich Begeisterung aufkommen. Denn leider ist Ania Solo, die sich wild entschlossen ins Abenteuer stürzt, leider nur eine Mitläuferin am richtigen Ort und bleibt blass. Fans der "Legacy"-Reihe können zwar zugreifen, Quereinsteigern ist von diesem Band jedoch eher abzuraten. Denn mehr als Durchschnitt können wir hier nicht attestieren.

"Planet des Todes" ist der zweite Band der neuen "Legacy"-Reihe. Er wartet mit einer nicht genehmigten Jagd eines Imperialen Ritters nach einem Sith auf. Leider wird man trotz interessanter Schauplätze und eigentlich vielversprechender Nebencharaktere nie wirklich warm mit der Geschichte. Schade, von diesem Werk haben wir uns mehr als eine durchschnittliche Umsetzung erwartet.

Details

  • Autor/-in:
  • Band:
    2
  • Verlag:
  • Sprache:
    Deutsch
  • Erschienen:
    08/2014
  • Umfang:
    128 Seiten
  • Typ:
    Taschenbuch
  • ASIN:
    3862018229
  • ISBN 13:
    9783862018222
  • Preis:
    14,99 €

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Gewalt:
  • Gefühl:
  • Erotik:
    Keine Bewertung
  • Illustration:

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