Perry Rhodan

Die Kartografen der Unendlichkeit, Teil 2

von Marco Castiello (Illustration)
Rezension von Stefan Cernohuby | 02. April 2016

Die Kartografen der Unendlichkeit, Teil 2

Wenn man unversehens in einen Krieg zwischen zwei Völkern gerät, ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Wenn dann aber auch noch die einzige Person, die nähere Aussagen über die eigentlichen Hintergründe treffen könnte im Koma liegt und mühsam am Leben erhalten wird, verbessert das die Lage nicht unbedingt. Im zweiten „Perry Rhodan“-Comic der aktuellen Reihe, gleichzeitig auch der zweite Teil von „Die Kartographen der Unendlichkeit“, spielen daher Mutantenfähigkeiten eine große Rolle.

Die verletzte Außerirdische, die sich an Bord der Sol befindet, wird am Leben erhalten – und derweil versucht Gucky in ihrem Geist Informationen zu suchen, doch er erlebt nur Erinnerungen mit, die ein Volk mit einem schrecklichen Schicksal offenbaren. In den Erinnerungen der Patientin findet Gucky die Koordinaten eines Planeten, auf dem einst eine Auseinandersetzung zweier vorherrschender Spezies tobte. Es scheint nun so als ob Skra’bji trotz ihrer einstigen Niederlage immer noch verfolgt und unterdrückt werden. Und obwohl sie das ganz bestimmt nicht gewollt haben, befinden sich Perry Rhodan und seine Crew inmitten der Ereignisse und müssen vielleicht sogar bei einem Krieg eingreifen.

Der zweite Teil der des Comics von „Die Kartographen der Unendlichkeit“ hat ein großes Problem. Es passiert nicht sehr viel. Gucky begibt sich in die Gedanken eines Außerirdischen, danach erleben die Freunde mehr oder weniger dieselbe Situation in Realität. Dabei sterben jeweils Angehörige der insektoiden Spezies, die offensichtlich ein ameisenartiges Gesellschaftskonzept besitzen. Ohne zu wissen ob eine einfache Drohne überhaupt einen Sinn darin sieht, weiterzuleben, sehen sie alle einer unbekannten Situation entgegen.
Darüber hinaus findet man im Band Leserbriefe, die allesamt ziemlich positiv ausfallen und ein Interview mit Autor Kai Herdt.
Leider ist in diesem Band nicht wirklich klar, wohin die Reise geht. Denn die eigentliche soll ja zurück in die eigene Galaxis führen. Aber davon scheint die Crew, obwohl nur noch ein Comic ausständig ist, noch Lichtjahre entfernt. Daher können wir den zweiten Teil nur eingeschränkt empfehlen und hoffen, dass der dritte Band den Tag retten wird.

Der zweite Teil von „Die Kartografen der Unendlichkeit“ lässt nicht viel Entwicklung zu. Das von Kai Herdt und Marco Castiello illustrierte Werk kann leider nicht wirklich überzeugen, zumal die Handlung auf der Stelle tritt. Hoffentlich kann der dritte Teil der Min-Serie die Kohlen aus dem Feuer holen und einige vielleicht verstimmte Fans versöhnen.

Details

Bewertung

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