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Cloak und Dagger: Ein Licht in der Finsternis


Rezension von Stefan Cernohuby | 21. August 2018

Cloak und Dagger: Ein Licht in der Finsternis

Spätestens wenn ein eher unbekannterer Comic in ein anderes Medium adaptiert wird, kann man auch als gelegentlicher Konsument des Superheldengenres Comics finden, die zumindest die Basics zu diesen Charakteren erläutern. Das war so bei den „Guardians of the Galaxy“, das war so bei „Ant Man“, den „Defenders, „Black Panther“ und ist auch im Fall des Duos „Cloak und Dagger“ so, von denen nun ein eigener Band mit dem Titel „Ein Licht in der Finsternis“ erschienen ist.

Spider-Man ist der erste, der auf Cloak und Dagger trifft. Denn gerade als er einen Drogenhändler aufgreifen will, wird dieser von den beiden aufgespürt und mit eisigen Lichtdolchen hingerichtet. Die Spinne, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist, will das nicht dulden, findet aber schnell mehr über die Hintergründe der Tat heraus. Und plötzlich ist er nicht mehr sicher, auf welcher Seite er steht.
Cloak und Dagger sollen eine entführte Jugendliche finden, doch dabei werden sie als Werkzeuge missbraucht. Irgendjemand hat Experimente mit diesen gemacht und ihnen Kräfte verschafft, die ähnlich der ihren wirken. So muss erst eine nebulöse Situation aufgeklärt werden, bevor der wahre Bösewicht gefunden wird.
Als die beiden bei den X-Men sind, fühlt sich nur Dagger dort wohl – obwohl sie erfährt, dass sie kein Mutant ist und ihre Kräfte nur von Drogen herrühren. Doch Cloak ist kein Teamplayer und tappt dabei in eine Falle. So wie danach auch Tandy, die mit Mr. Negative einem meisterhaften Manipulator in die Hände fällt.

Seit auf Amazon die Reihe „Cloak and Dagger“ läuft, erregt der Stoff mehr Aufmerksamkeit, als den notorischen Nebencharakteren sonst in der Regel zuteil wird. Und man merkt auch, dass ihre Geschichten sich immer mit jenen anderer Serien überschneiden, beziehungsweise zu einem Teil von ihnen werden. Hier sind es „Spider-Man“ und „X-Men“, die einen Großteil der Handlung bestimmten. Nur ein Teil der Geschichte widmete sich lediglich den beiden durch das Schicksal verbundenen Helden, die sich einst nur an Peinigern rächen wollten. Das Wechselspiel der beiden Charaktere ist durchaus interessant, auch wenn es einem unbedarften Leser sehr schwer fallen könnte, Dagger von Dazzler zu unterscheiden – was auch in einen Gag im Buch eingebaut wurde. Beide sind Damen mit sehr ausgeprägten weiblichen Attributen, tragen weiß und formen Licht zu Waffen. Selbst in ihrer Haarfarbe gibt kaum Unterschied – bei Dazzler spielt allerdings die Musik eine große Rolle. Trotzdem ist der Band gut dafür geeignet, um sich das Duo Cloak und Dagger einmal näher anzusehen und die Unterschiede zur möglicherweise bekannten Fernsehserie zu verstehen.

„Ein Licht in der Finsternis“ ist der Untertitel des speziellen Banes „Cloak und Dagger“, in dem ein sehr spezielles Heldenduo aus der zweiten Reihe vorgestellt wird. Auch wenn man die blonde Heldin sehr leicht mit einer ähnlich aussehenden verwechseln könnte, ist das unter anderem von Bill Mantlo und Ed Hannigan geschaffene Werk für all jene interessant, die sich dem Werdegang des Duos, dem man vielleicht schon einmal in einer Serie begegnet ist, widmen wollen, durchaus zu empfehlen.

Details

  • Verlag:
  • Genre:
  • Erschienen:
    07/2018
  • Umfang:
    184 Seiten
  • Typ:
    Taschenbuch
  • ISBN 13:
    9783741608612
  • Preis:
    18,99 €

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Gewalt:
  • Gefühl:
  • Erotik:
  • Illustration: