Literaturpreis SERAPH 2026
Die Nominierungen stehen fest
Beitrag von Janetts Meinung | 04. Februar 2026
In diesem Jahr, dem 15jährigen Jubiläum der SERAPH-Verleihung, präsentiert die Phantastische Akademie erstmals Nominierungen in vier Kategorien. Zu den bestehenden Kategorien Bestes Buch, Bestes Debüt und Bester Independent-Titel kommt 2026 die Kategorie Bestes Jugendbuch dazu. Bestseller-Autorin und Content Creatorin Liza Grimm sammelte in ihrem Spenden-Stream phantastische 27.500 Euro zur Aufstockung der Preisgelder für den SERAPH. Der renommierte Preis für deutschsprachige Phantastik wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2026 verliehen.

Dank des Spenden-Stream von Bestseller-Autorin und Content Creatorin Liza Grimm dürfen sich die im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2026 verkündeten Preisträger*innen über jeweils 8.000 Euro Preisgeld freuen.
Eine Jury aus 28 Expert*innen ermittelt aus den Einreichungen verschiedener Phantastik-Subgenres die Gewinntitel der vier Kategorien.
Leipzig. Die Nominierten für den SERAPH 2026 stehen fest. Aus knapp 300 Einreichungen haben 38 Romane die Chance auf den begehrten Literaturpreis. Die Gesamtsumme von 32.000 Euro Preisgeld dürfte die höchste Summe sein, die jemals im Rahmen eines deutschen Literaturpreises an Autor*innen der Phantastik ging.
“Alle nominierten Autor*innen können stolz sein, auf diesen Listen zu stehen”, sagte Hanka Leo, die Vorsitzende der Phantastischen Akademie. “Und wer nach aktuellen Phantastik-Empfehlungen sucht, sollte hier zugreifen.”
„Auch die neue Kategorie Jugendbuch wurde gut angenommen, was zeigt, dass ein grundsätzliches Interesse besteht, Phantastik-Bücher für diese Altersgruppe gesondert auszuzeichnen“, ergänzte Christoph Hardebusch, der zweite Vorsitzende.
Und das sind die Nominiertenlisten der vier Kategorien für den SERAPH 2026:
Bestes Debüt
- Denise Février: The Death God's Name (Realm & Rune)
- Christian Hübner: Forsaken – Der letzte Schwur (Theil)
- Anna Knopf: What the Night Hides (Knaur)
- Josefine Lyda: Als Erstes stirbt die Hummelkönigin (Realm & Rune)
- Sebastian Schmidt: Powerschaum (Wunderhorn)
- Jenna T. Scriver: Drachenseelensplitter – Demons within (Weltenbaum)
Bestes Jugendbuch
- Akram El-Bahay: Foxfighter – Angriff des Schattens (Baumhaus)
- Flix: Immerland – Die Stadt der Ewigkeit (Hanser)
- Christian Handel: Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven (Ueberreuter)
- Sarah M. Kempen: Lichterloh – Stadt unter Ruß (Magellan)
- Julia Krause: Banished But Loud
- Andreas Langer: They Are Everywhere (Ueberreuter)
- Judith Mohr: Stadt der Magier und Diebe (Carlsen)
- Jenny Rubus: Fabelherz – Die Jagd nach dem Glatisant (Drachenmond)
- Franziska Szmania: Talita – Gefangen zwischen Eis und Sternen
Bester Independent-Titel
- Evelyne Aschwanden: Die Arcyrion-Akten – Fall 1: Die Straße im Nichts
- Jo Brode und Michaela Meyer: Leuchten des Universums
- G. S. Foster: Parasit – Er frisst deinen Verstand …
- Marie Meier: Seelengrube – Der letzte Schlüssel
- Marion Meister: Schwarzes Glas
- Tibor Merlak: Der magische Wels
- Odine Raven: Das Haus an der Hollerheide
- Ryan Rockwell: Resonanz
- L. U. Sanders: Glow in the Dark – Wie weit kannst du rennen?
- Yola Stahl: Eine Blume aus Gift und Eisen
- Joshua Tree: Die Frequenz
Bestes Buch
- Julia Dippel: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Loomlight)
- Akram El-Bahay: Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie (Lübbe)
- Wieland Freund: Die Kathedrale der Vögel (Klett-Cotta)
- Peter Friedrich: Kafkarabesken oder Die Ermittlungen (duotincta)
- Lara Große: If We Were Gods (Leaf)
- Faye Hell: Destruktion (ohneohren)
- Tom Hillenbrand: Thanatopia (KiWi)
- Stefanie Lasthaus: Der Onyxpalast – Wo die Toten tanzen (Penhaligon)
- Sarah Scheumer: Herz aus Moos und Schatten (Piper)
- Andreas Suchanek: Das vergessene Museum – Der Siegelwahrer von London (dtv)
- Lisanne Surborg: Nachtlügen (Klett-Cotta)
- Nils Westerboer: Lyneham (Klett-Cotta)
Bekannt gegeben werden die Sieger*innen am 20. März 2026, ab 16 Uhr auf der großen Bühne in Halle 5 der Leipziger Buchmesse. Im Anschluss an die SERAPH-Preisverleihung lädt die Phantastische Akademie ab 19 Uhr zur Langen Nacht der Phantastik. Auf der Bühne im Leipziger Kulturzentrum Anker lesen neben den SERAPH-Preisträger*innen die Autor*innen Liza Grimm, Markus Heitz und Oliver Plaschka aus ihren aktuellen Werken. Eintrittskarten für die Lange Nacht der Phantastik gibt es noch unter eventim.de.
Die Phantastische Akademie dankt ihren Fördermitgliedern, Sponsor*innen und Partner*innen, vor allem der Leipziger Buchmesse, dem Phantatsik Autor*innen-Netzwerk PAN, Tolino Media, Kraken Wargames und der Agentur Guter Punkt für die Unterstützung.
Info: Die Phantastische Akademie e. V. wurde 2011 gegründet. Ihre Mitglieder verfolgen das Ziel, phantastischer Literatur in all ihren Spielarten von Fantasy über Science-Fiction hin zu Horror zu einem höheren Ansehen im Literaturbetrieb zu verhelfen. Einmal im Jahr vergibt die Akademie den dotierten Phantastik-Literaturpreis SERAPH in den Kategorien Bestes Buch, Bestes Debüt und Bester Independent-Titel sowie 2026 zum ersten Mal für das Beste Jugendbuch auf der Leipziger Buchmesse. Eine unabhängige, jährlich wechselnde Fachjury bewertet die zahlreichen Einsendungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus organisiert die Phantastische Akademie Treffen, Seminare und Workshops für Autor*innen sowie Einsteiger*innen in den Literaturbetrieb.
Kontakt:
Phantastische Akademie e. V.
Hanka Leo (Vorsitzende)
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Mary Stormhouse (Presse)
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www.phantastische-akademie.de
https://www.instagram.com/phantastikpreis