Die Olchis, Lesestarter

Die Olchis auf Klassenfahrt

Antolin Quiz

1. Lesestufe
von Erhard Dietl
Rezension von Janett Cernohuby | 02. September 2015

Die Olchis auf Klassenfahrt

Schöner als eine Klassenfahrt sind wohl nur noch die Ferien. Fernab vom alltäglichen Schultrott und dem Lernstress unternehmen die Schüler als Gemeinschaft einen Ausflug, festigen ihre Freundschaften und lernen auf unterhaltsame Art sogar noch so manches dazu. Kein Wunder also, dass auch "Die Olchis auf Klassenfahrt" gehen wollen. Was sie dabei so erleben, erzählt das gleichnamige Erstlesebuch der Reihe "Büchersterne".

Der Tag in Schmuddelfing beginnt eigentlich ganz gewöhnlich. Während Olchi-Opa auf seinem rostigen Ofen döst, Olchi-Oma in der Müll-Badewanne liegt, Olchi-Mama kocht und Olchi-Papa bastelt, spielen und toben die Olchi-Kinder über die Müllhalde. Da klettert plötzlich ein kleines Mädchen über den Müllberg. Es stellt sich als Greta vor, die zusammen mit ihrer Klasse auf einem Schulausflug ist. Sie wollen sogar auf einer Ritterburg übernachten. Jetzt werden die Olchi-Kinder ganz hellhörig und neugierig. Sie wollen auch mit auf Klassenfahrt gehen. Doch das geht leider nicht, wie die Klassenlehrerin ihnen erklärt. Aber so leicht lässt sich ein Olchi nicht abwimmeln und schon gar nicht zwei Olchi-Kinder. Sie fahren einfach heimlich mit. Auf der Burg Rabenstein angekommen, schauen sie sich erst einmal alles genau an. Doch gerade, als sie ihrer Freundin Greta einen Streich spielen wollen, ist diese plötzlich verschwunden! Hoffentlich ist Greta nichts passiert…

"Die Olchis auf Klassenfahrt" ist eine lustige Geschichte über die kleinen, grünen Wesen mit den drei Hörnern. Unkonventionell wie immer, begegnen sie uns auch in dieser Geschichte wieder. Dabei stehen jedoch die beiden Olchi-Kinder im Mittelpunkt. Denn diese gehen heimlich auf einen Schulausflug - wenngleich sie es nicht dürfen. Doch Olchis haben sich noch nie nach dem gerichtet, was wir als Norm ansehen, daher lassen sie sich von einer Klassenlehrerin auch dieses Mal den Spaß nicht verderben. Man muss gestehen, das erweist sich am Ende auch als etwas Gutes. Schließlich sind es die Olchies, die Greta wiederfinden. Doch wir wollen nicht zu viel verraten.
Die Handlung ist recht geradlinig ausgearbeitet und vor allem geschrieben. Das liegt daran, dass sich dieses Buch an alle Erstleser richtet, speziell an Schüler der ersten Klasse. Die große Fibelschrift, einfache Wörter und kurze Sätze laden sie ein, ihr Können zu trainieren und zu festigen. Gleichzeitig lockern die vielen großen Illustrationen den Textfluss auf und motivieren Kinder zusätzlich, die Geschichte selbst zu lesen. Auch unterstützen die Bilder das Textverständnis, zeigen sie stets Episoden des daneben abgedruckten Textes.
Am Ende der Geschichte ist der Spaß mit diesem Buch aber noch lange nicht vorbei. Denn hieran schließen sich nun einige Rätsel, die sich rund um die zuvor gelesene Geschichte drehen. Bilderrätsel, Buchstabensalat, Puzzle, Labyrinth, Suchbilder und sogar ein Gitterrätsel laden dazu ein, nicht nur das Verständnis von Lesen und Schreiben unter Beweis zu stellen, sondern auch zu zeigen, wie gut man sich die Handlung gemerkt hat. Natürlich darf hierzu auch ein Lösungsteil nicht fehlen, der am Ende des Buches zu finden ist.
Somit halten Erstklässler also ein Buch mit dreierlei Spaß in der Hand: Lesespaß, Bilderspaß und Rätselspaß.

"Die Olchis auf Klassenfahrt" ist eine oberolchige, spannende, witzige und abenteuerliche Geschichte mit den kleinen, grünen Wesen aus Schmuddelfing. Unkonventionell wie eh und je gehen die beiden Olchi-Kinder heimlich mit auf Klassenfahrt und erweisen sich am Ende als Retter in der Not. Das Werk richtet sich vor allem an Erstleser, die hier ihr Können unter Beweis stellen und festigen können. Das alles macht das Buch sehr empfehlenswert und eignet sich auch als tolles Geschenk für die bevorstehende Einschulung

Details

Bewertung

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