Die fabelhaften Zauberfeen

Flieg los, Rosalie Regentropfen!

von Daisy Meadows
Rezension von Janett Cernohuby | 24. Januar 2009

Flieg los, Rosalie Regentropfen!

Jack Frost, der mächtige und böse Zauberer des Feenlandes, hat dem Wetterhahn Wendelin seine sieben Wetterfedern gestohlen. Zusammen mit ihren menschlichen Freunden Kathy und Mona machen sich die Feen auf die Suche nach den Wetterfedern. Sechs konnten sie bereits zurückbekommen. Doch werden sie auch die siebente Feder finden? Oder wird Jack Frost dieses Mal über das Feenland triumphieren? Die Antworten auf diese Fragen gibt es im 14. Band "Flieg los, Rosalie Regentropfen".

Den Freundinnen Kathy und Mona bleibt nur noch ein gemeinsamer Ferientag, um die letzte noch fehlende Feder aus den Händen Jack Frosts zu retten. Doch der Tag beginnt bereits mit einer großen Überraschung. Als Mona morgens aufwacht und aus dem Fenster sieht, traut sie ihren Augen kaum. Es regnet ununterbrochen und das Wasser steht bereits bis zum Fenster. Rasch weckt sie ihre Freundin und ratlos schauen die beiden hinaus auf die große Seenlandschaft. Da schwimmt plötzlich ein Schwan vorbei, auf dem die Fee Rosalie Regentropfen sitzt. Sie erzählt den Mädchen, dass die letzte noch vermisste Feder, die Regenfeder, für die schreckliche Überschwemmung verantwortlich ist. Sie müssen schnell die Feder finden und sie Wendelin, dem Wetterhahn, zurückgeben. Rasch holen die Mädchen ein Schlauchboot vom Dachboden und begeben sich auf die Suche. Es dauert nicht lange, da sehen sie auch schon einen von Jack Frosts Kobolden, der im Besitz der gesuchten Feder ist. Sie täuschen ihn und bekommen so die Regenfeder zurück. Doch plötzlich erscheint Jack Frost vor ihnen und bedroht Kathy und Mona. Kann Rosalie Regentropfen ihre Freundinnen retten?

Der mittlerweile vierzehnte Band der Kinderbuchreihe "Die fabelhaften Zauberfeen" mit dem Titel "Flieg los, Rosalie Regentropfen" ist einmal mehr eine märchenhafter Geschichte, in der die Suche nach den sieben Wetterfedern nun zu einem Ende kommt. Die Handlung des vorliegenden Bandes schreitet flott voran, wodurch sie ihre Leserinnen auch gleich an sich fesselt. Der Spannungsbogen beginnt sich schon sehr zeitig aufzubauen und zieht sich auf gleichbleibendem Niveau durch die Erzählung. Es gibt keine langen Beschreibungen oder Darstellungen von Charakteren oder Orten, die junge Leser ermüden würden. Stattdessen konzentriert sich Daisy Meadows ganz auf den Kern der Handlung. Die Geschichte wird rasch vorangebracht und bietet dadurch kurzweiligen Lesespaß.
Dabei baut Daisy Meadows wieder alle Elemente ein, die diese Serie so auszeichnen und für Leserinnen so anziehend macht. Es ist eine altbekannte Mischung aus kleinen zauberhaften Feen, magischen Momenten und bösen Widersachern, welche die Geschichten so märchenhaft werden lässt. Ein wenig denkt man beim Lesen an seine eigene Kindheit zurück und an Serien wie etwa "Regina Regenbogen".
Die Sprache des Buches ist einfach gehalten, wodurch die Werke für Leserinnen ab acht Jahren geeignet sind. Eine große Schrift und ein klarer Satz laden Leseanfänger dazu ein, die Abenteuer der kleinen Feen selber zu lesen. Liebevolle Schwarz-Weiß-Illustrationen lockern nicht nur den Text auf, sie erzählen auch einzelne kurze Passagen wieder.

Somit ist "Flieg los, Rosalie Regenbogen" aus der Reihe "Die fabelhaften Zauberfeen" ein sehr schöner Band und gelungener Abschluss der Suche nach den Wetterfedern. Mit den bekannten und vor allem bewährten Elementen der Magie und Zauberei spricht auch dieses Buch wieder seine jungen Leserinnen an. Es lädt ein zum Träumen und beflügelt die Fantasie - genau das, was Mädchen ab acht Jahren so gerne mögen.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Humor:
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  • Gefühl:
    Keine Bewertung