Wie alles wächst


Der Kreislauf des Lebens
von Libby Walden, Becca Stadtlander (Illustration)
Rezension von Stefan Cernohuby | 28. Juni 2018

Wie alles wächst

Alles verändert sich. Es wächst, expandiert, verschmilzt miteinander und vermehrt sich. Nun, nicht alles, aber vieles. Um dieses Konzept Kindern näherzubringen ist im Verlag 360 Grad nun ein ganz spezielles Werk erschienen. Es nennt sich „Wie alles wächst“ und hat den Untertitel „Der Kreislauf des Lebens“. Verfasst wurde das Werk von Autorin Libby Walden, unterstützt durch Illustratorin Becca Stadtlander.

Das Vorwort des Buchs spricht von Veränderung. Und mit dieser beginnt man im Reich der Pflanzen. Zuerst folgt man einem Baum vom Samenkorn bis zum Auswachsen. Den verschiedenen Arten, Samen zu entwickeln, wird dann in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Man erfährt, was Pflanzen brauchen und was sie produzieren, wie sie auf Tiere angewiesen sind und wer sich von ihren Erzeugnissen aus der Tierwelt ernährt. Aber auch sehr spezielle Pflanzen, die speziell an ihre Umgebung angepasst sind, werden näher vorgestellt. Dann geht es in die Fauna. Säugetiere werden nur kurz erwähnt, und es wird sich gleich den eierlegenden Tieren zugewandt – noch lebenden und ausgestorbenen. Veränderung steht auf dem Programm, deshalb geht es um Frösche, um knuddelige Tierbabys und sehr spezielle Tiere.Das Vorwort des Buchs spricht von Veränderung. Und mit dieser beginnt man im Reich der Pflanzen. Zuerst folgt man einem Baum vom Samenkorn bis zum Auswachsen. Den verschiedenen Arten, Samen zu entwickeln, wird dann in einem eigenen Kapitel Rechnung getragen. Man erfährt, was Pflanzen brauchen und was sie produzieren, wie sie auf Tiere angewiesen sind und wer sich von ihren Erzeugnissen aus der Tierwelt ernährt. Aber auch sehr spezielle Pflanzen, die speziell an ihre Umgebung angepasst sind, werden näher vorgestellt. Dann geht es in die Fauna. Säugetiere werden nur kurz erwähnt, und es wird sich gleich den eierlegenden Tieren zugewandt – noch lebenden und ausgestorbenen. Veränderung steht auf dem Programm, deshalb geht es um Frösche, um knuddelige Tierbabys und sehr spezielle Tiere.Auch das Universum hat klein begonnen, das nimmt man zumindest an. Mit einem Urknall hat alles begonnen. Es wird von Groß (Galaxie, Sonnensystem) auf Klein gewechselt. Die Erde, ihre Kontinente, Berge und Flüsse werden vorgestellt. Denn sie alle sind Veränderungen unterworfen.

Veränderung ist etwas Wesentliches. Nicht nur in der Natur selbst, im gesamten Universum. Der Untertitel des Buchs scheint jedoch etwas willkürlich gewählt, so geht es eigentlich nirgendwo um einen Kreislauf des Lebens. Die Themen Tod oder Kompostierung werden im Buch nicht einmal angesprochen. Allerdings sind auch die Themenkomplexe nicht unbedingt immer ganz klar. Pflanzen und Tiere sind sehr nachvollziehbare Kapitel, die in ihrer Aufmachung auch für Kinder sehr gut verständlich sind – wenngleich wichtige Aspekte zum Teil nur in einem Satz erwähnt werden, während man bei Kuriositäten oder Ausreißern aus dem Konzept gerne eine ganze Seite investiert. Das Universum, die Erde und Schwimmende Inseln sind dann schon wieder etwas fragwürdige Abschnitte – auch, weil sie mit dem vorangegangenen Konzept des Wachstums nur noch am Rande etwas zu tun haben. Die Zeichnungen im Werk sind wirklich schön anzusehen und ergänzen die Texte sehr gut. Wer bei Kindern ab sechs Jahren damit zufrieden ist und kein Problem mit der Zusammenstellung der Themen hat, kann gerne zugreifen.

„Wie alles wächst – Der Kreislauf des Lebens“ von Libby Walden ist vom Titel her ein wenig irreführend. Das von Becca Stadtlander illustrierte Büchlein zeigt nämlich keineswegs Anfang und Ende von allem, es konzentriert sich auf Veränderung. Tier, Pflanzen und Universum werden behandelt, jedoch in etwas willkürlicher Ausrichtung. Obwohl die Illustrationen gelungen sind und jungen Lesern gefallen, ist das Werk aufgrund seiner etwas undeutlichen Ausrichtung insgesamt leider nur durchschnittlich gelungen.

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