Spuknacht im Baumhaus

von Mascha Matysiak, Monika Parciak (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 27. August 2020

Spuknacht im Baumhaus

Beim Gedanken an Geister läuft uns im Allgemeinen ein Schauer über den Rücken. Doch nicht immer sind Geister gruselerregend und schaurig. Geister können auch gute Freunde sein. Und wer solche Freunde hat, der kann die größten Abenteuer erleben. Diese Erfahrung haben Theo, Matti und Klara bereits machen dürfen. Nun warten auf sie nicht nur die Herbstferien, sondern auch ein neues Abenteuer mit Spukeffekt.

Kletterpark und Baumhaushotel

Endlich haben die Herbstferien begonnen und die Freunde Theo, Matti und Klara freuen sich auf ein paar ruhige und erholsame Tage. Doch dann kommt eine große Überraschung. Mattis Eltern wollen ihren Campingplatz erweitern. Er soll einen Kletterpark und Baumhäuser zum Übernachten bekommen. Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache und helfen, wo sie nur können. Doch auch ihre drei Geisterfreunde wollen mitmachen. Leider richten sie dabei ein ordentliches Chaos an und bereits aufgebaute Teile gehen zu Bruch. Als dann auch noch Mattis kleine Schwester einen Unfall hat und über Nacht im Krankenhaus bleiben muss, drohen die Umbauarbeiten nicht rechtzeitig fertig zu werden. Doch so schnell geben unsere Freunde nicht auf. Und auch ihre drei geisterhaften Freunde wollen den angerichteten Schaden wieder gutmachen…

Spuknacht im Baumhaus

Unterhaltsames Ferienabenteuer

Sie sind wieder da, Theo, Matti und Klara mit ihren drei Gespensterfreunden. Im Gepäck haben sie eine unterhaltsame Geschichte, die ein bisschen von allem hat: Ferienspaß, Familienanschluss, Aufregung, Chaos und natürlich eine kleine Portion Geisterschreck. Unterhaltsam entfaltet sich hier ein Ferienabenteuer, das für die drei Freunde viel Aufregung bereithält. Nicht nur, weil der Campingplatz eine neue Attraktion bekommen soll, sondern auch, weil den einen oder anderen Unfall gibt. Können die Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden? Aber noch viel wichtiger, wird es den Leuten gefallen und neue Besucher anlocken?
Zwischen all der Aufregung liegt aber auch etwas das zum Nachdenken anregt. Den drei Freunden wird klar, dass die Geister eigentlich in der Fabrik eingesperrt sind. Um nicht entdeckt zu werden, dürfen sie die schützenden Mauern nicht verlassen. Das muss ganz schön langweilig und frustrierend sein, findet vor allem Klara. Sie überlegt, was sie daran ändern könnte.

Spuknacht im Baumhaus

So entfaltet sich nach und nach eine Feriengeschichte und Fortsetzung, die allen gefallen wird, die bereits das erste Abenteuer mit Begeisterung gelesen haben. Natürlich fehlen auch in diesem Band nicht die bunten Illustrationen, die die Handlung mittragen und für kleine Lesepausen sorgen. Sie greifen einzelne Elemente der jeweiligen Szene auf und setzen sie in bildlicher Form um. So wird der heitere, unterhaltsame Charakter des Buchs gut abgerundet.

Mit „Spuknacht im Baumhaus“ bringt Mascha Matysiak eine tolle Fortsetzung um die drei Kinder und ihre geisterhaften Freunde heraus. Sie lädt ihre junge Leserschaft ein, zusammen mit den Protagonisten die Herbstferien zu erleben und zu beobachten, wie der Campingplatz von Mattis Eltern eine neue Attraktion bekommt.

Details

Bewertung

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