Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer

Antolin Quiz
von Michaela Holzinger, Stefanie Jeschke (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 17. Juni 2020

Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer

Zwischen Tierliebe und Glück liegt gar nicht viel. Vor allem Kinder haben ein großes Herz und träumen von einem eigenen Haustier. Da hat man schon drei Themen zusammen, die in Michaela Holzingers wunderbares Tierabenteuer „Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer“ Einzug gefunden haben.

Mit Fledermausohren und bunt getupftem Borstenfell ins Abenteuer

Der kleine Bunthund Smarty hatte keinen so glücklichen Start ins Hundeleben. Er ist bei sehr unfreundlichen Menschen gelandet, die kein Herz für Tiere haben. Sogar so wenig, dass sie ihn eines Tages einfach in ein Tierheim stecken. Zum Glück handelt es sich bei diesen um Tilly Wunders Hundevilla. Die etwas ungewöhnliche Dame nimmt den kleinen Smarty nur zu gerne bei sich auf. In ihrer Hundevilla leben schon einige andere Vierbeiner. Das sind aber keine normalen Hunde, sondern jeder ist etwas ganz Besonderes. Diese Hunde haben alle einen Traum, auf den sie hinarbeiten. Rottweiler Fips hat ein gutmütiges Wesen und möchte gerne anderen Menschen helfen. Malteser Gretchen träumt davon, ein Hundemodel zu werden. Mops Edgar würde so gerne Polizeihund sein. Nur Beagle Theodor hat seinen Traum schon verwirklicht. Er ist Lehrer und bringt den anderen Hunden bei, was sie wissen müssen. Und welchen Traum hat Smarty? Der kleine Bunthund ist ganz verzweifelt, denn er hat seinen Traum noch nicht gefunden. Ob ihm dabei vielleicht die Kinder von der benachbarten Schule helfen können?

Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer

Von Träumen und dem großen Glück

In Michalea Holzingers zauberhaftem Kinderbuch dreht sich nicht nur alles um ein buntes Rudel Hunde, sondern auch um Träume und ihre Verwirklichung. Denn einen Traum zu haben bedeutet, ein Ziel zu haben, auf das man hinarbeiten kann. So wie eben die Hunde in der Hundevilla. Nur Smarty hat noch keinen Traum. Ihm fehlt zu Beginn noch viel mehr. Der Glaube an sich selbst, der Mut und auch die Hoffnung. Smarty denkt nämlich, er sei ein Niemand. Doch die Hunde aus Tillas Tierheim zeigen ihm, dass er sich irrt. Sie helfen Smarty, zu sich selbst zu finden und an sich zu glauben. So verändert sich der kleine Hund im Laufe der Geschichte immer mehr. Er wird von dem verunsicherten kleinen Vierbeiner zu einem taffen, mutigen Hund, der für seine Freunde da ist und hilft, wo er nur kann. Ganz egal, ob diese Freunde nun zwei oder vier Beine haben.
Michaela Holzinger erzählt hier eine wundervolle Tiergeschichte. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, die ein wohliges Gefühl im Bauch auslöst und in die man eintauchen kann. Die Hunde können unterschiedlicher nicht sein, doch gerade aufgrund dessen bilden sie ein tolles Team. Sie halten zusammen, sind füreinander da, unterstützen sich und helfen einander. Diese Botschaft wird nicht einfach nur erzählt, man spürt sie in jedem Satz, in jeder Seite. So entwickelt sich eine tolle Freundschaftsgeschichte, mit philosophischen Ansätzen und einem spannenden Ende.
Um den charmanten Charakter der Handlung zu betonen, hat Stefanie Jeschke herzige Illustrationen gezeichnet. Wir sehen liebenswerte Hunde mit leuchtenden Augen und einem liebevollen, manchmal auch schelmischen Gesichtsausdruck. Diese Bilder runden das Buch wunderbar ab und bieten Kindern immer wieder etwas fürs Auge.

Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer

„Smarty: Kleiner Hund im Klassenzimmer“ ist eine charmante und herzerwärmende Tiergeschichte aus der Feder Michaela Holzingers. Mit ihrem unverwechselbaren Charme und ihrem Talent fürs Erzählen schuf sie hier eine Geschichte über ganz außergewöhnliche Hunde, die nicht nur Träume haben, sondern diese auch wahr werden lassen. Ein absolutes Lesemuss für alle Hunde- und Tierfreunde.

Details

Bewertung

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