Mein Freund Max

Max hat keine Angst im Dunkeln

Antolin Quiz
von Christian Tielmann, Sabine Kraushaar (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 30. Oktober 2016

Max hat keine Angst im Dunkeln

Die Angst vor der Dunkelheit ist tief in uns verwurzelt. Gerade bei Kindern tritt sie oft zutage. Nun sind Eltern gefragt, ihnen beim Überwinden dieser Angst zu helfen und ihnen zu zeigen, dass es im Dunkeln nichts zu fürchten gibt. Zum Glück gibt es Kinderbuchhelden, denen es ähnlich ergeht und deren Geschichten helfen. Auch Max hat Angst im Dunkeln, lernt aber, sie zu überwinden. Wie, davon erzählt das Bilderbuch "Max hat keine Angst im Dunkeln".

Mitten in der Nacht wird Max munter. Er muss dringend aufs Klo, doch er traut sich nicht. Irgendwer hat das Licht im Flur ausgemacht. Bis zum Morgen hält er es nicht mehr aus, also ruft er nach seinen großen Bruder. Dieser ist mutig, traut sich in den dunklen Flur und knipst das Licht einfach wieder an.
Am nächsten Tag überlegt Max, warum er eigentlich Angst im Dunkeln hat und wie er diese überwinden kann. Zum Glück hat Papa eine tolle Idee. Er schenkt Max einfach eine kleine Taschenlampe. Von nun an kann er sich leuchten, wenn es zu dunkel ist.

Mit der Bilderbuchreihe "Mein Freund Max" werden Alltagsthemen in unterhaltsamen Geschichten aufgegriffen. Dabei will die Reihe vor allem Jungs ansprechen. In diesem Band geht es also um ein wichtiges Kinderthema: die Angst vor Dunkelheit. Dies wird toll umgesetzt. Autor Christian Tielmann erzählt nicht einfach nur eine Geschichte, in der Max seine Angst überwindet, er will mit ihr auch zu Gesprächen anregen. So stellt er etwas die Frage in den Raum, warum man selbst Angst vor der Dunkelheit hat. Denn erst wenn man sich dieser Tatsache bewusst ist, kann man auch etwas dagegen tun. Max weiß, warum er Angst hat und sein Papa hat auch schon die Idee, was man dagegen tun könnte. Das bestärkt den Jungen und gibt ihm Mut, sich beim nächsten Mal in einer ähnlichen Situation der Angst zu stellen.
Altersgerecht und kindgerecht erzählt der Autor seine Geschichte und schildert ein ganz typisches Alltagsthema. Kinder können sich leicht mit der Handlung aber auch mit Max selbst identifizieren, sich in ihn hineinversetzen und Aspekte der Erzählung auf sich selbst übertragen. So werden sie angeregt, selbst zu überlegen, was ihnen Angst im Dunkeln macht und wie sie diese überwinden könnten.
Begleitet wird die Geschichte natürlich wieder von Bildern von Sabine Kraushaar. Ihre vielleicht manchmal zu runden, zu homogenen Illustrationen sind farbenfroh und spiegeln die Stimmung toll wieder. Auch erzählen sie auf ihre Art die Geschichte nach, so dass Kinder sich das Buch auch anschauen können, ohne es vorgelesen zu bekommen.

"Max hat keine Angst im Dunkeln" ist ein weiterer schöner Band der Reihe "Mein Freund Max". Auch in diesem wird ein wichtiges Thema aus dem Kinderalltag aufgegriffen und besprochen. Kinder können sich mit Max aber auch mit der Erzählung selbst gut identifizieren und werden angeregt, sich selbst mit ihren Ängsten auseinanderzusetzen. Es ist ein schönes Bilderbuch, das die Reihe gut ergänzt und allen Freunden von Max gut gefallen wird.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Illustration:

Könnte Ihnen auch gefallen: