Büchersterne

Familie Monster macht Urlaub

Antolin Quiz

1. Klasse
von Rüdiger Bertram, Heribert Schulmeyer (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 23. November 2018

Familie Monster macht Urlaub

Wohin in den Ferien? Ein Thema, das oft in Familien heiß diskutiert wird, denn jeder hat andere Vorstellungen. Auch bei Familie Monster wird darüber gestritten, wohin es gehen soll. Letztendlich haben aber alle ihren Spaß, wovon der zweite Band „Familie Monster macht Urlaub“ erzählt.

Ab in die Ferien!

Endlich sind Ferien und Familie Monster überlegt, wohin sie fahren sollen. Igor will in den Dschungel, Olga zu einem Wasserfall, Mama an den Nordpol und Papa auf einen Vulkan. Nur Paul ist es egal, wo es hingeht. Er findet es überall toll, solange seine Familie dabei ist. Und so entscheidet letztendlich das Familienbudget, dass es auf einen Vulkan geht. Schnell sind die Koffer gepackt und im Auto verstaut. Doch schon die Fahrt zum Vulkan wird ein rechtes Abenteuer, bei dem der Familienbus eine kleine Panne hat. Am Ziel angekommen wird zunächst das Zelt aufgebaut und dann erst einmal der Vulkan erkundet. Doch das war noch lange nicht alles, was Familie Monster in ihren Ferien erlebt.

Familie Monster macht Urlaub

Monstermäßiges Erstlesevergnügen

Sie ist zurück, die liebenswerte und etwas ungewöhnliche Familie Monster. Ungewöhnlich an ihr ist vor allem, dass sie einst ein menschliches Findelkind adoptiert haben, den kleinen Paul, der ganz alleine und verlassen im Kinderwagen in der Geisterbahn stand. Und so ist Paul bei der Monsterfamilie aufgewachsen und fühlt sich auch als Monster. Das ist ein witziger literarischer Griff, der für zusätzliche Unterhaltung sorgt. Man kann in ihn natürlich auch eine Anspielung auf multikulturelle Familien hineininterpretieren und auf das Gefühl von Zugehörigkeit. Doch es ist auch eine Geschichte über das Abenteuer Familienurlaub. Herrlich heiter erzählt Rüdiger Bertram von den Urlaubsplänen der Familie, die für Kinder durchaus Identifikationspotential bieten. Denn die Frage nach dem Urlaubszielt wird in jeder Familie gestellt. Ganz gleich wie bunt sie ist und wie viele Kinder in ihr leben.
Die Geschichte selbst ist sehr einfach und geradlinig aufgebaut. Das liegt natürlich auch daran, dass sie für Leseanfänger der 1. Klasse gedacht ist. Einfache Worte und kurze Sätze zeichnen die Erzählung aus. Trotzdem leiden der inhaltliche Anspruch und das Niveau nicht darunter. Im Gegenteil. Das Buch will helfen, Leseanfängern erste Erfolgserlebnisse zu verschaffen und sie somit motivieren, zu weiteren Büchern, mit vielleicht umfangreicheren Texten, zu greifen. Darum ist auch das Schriftbild an die Bedürfnisse der Lesegruppe angepasst. Ebenso gibt es viele bunte Illustrationen im Buch, die von Heribert Schulmeyer stammen.
Das Erstlesebuch endet mit einem umfangreichen Frageteil, bei dem Kinder ihr Textverständnis überprüfen können. Diese Rätsel sind natürlich ein besonderes Highlight und werden sehr gerne gelöst.

Familie Monster macht Urlaub

„Familie Monster macht Urlaub!“ aus der Reihe Büchersterne ist ein lustiges und unterhaltsames Buch für Leseanfänger der ersten Klasse. Hierin können sie Familie Monster in die Ferien begleiten und so manches spannende Abenteuer erleben. Textumfang und Schriftgröße sind hierbei natürlich auf die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst und motiviert sie, erster eigene Leseerfahrungen zu sammeln.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Illustration:

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