Die kleine Eulenhexe

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Willkommen im Zauberwald!
von Katja Alves, Marta Balmaseda (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 18. September 2018

Die kleine Eulenhexe

Schon lange sind Hexen keine bösen Frauen mehr, die anderen nur Schlimmes wollen. Nein, mittlerweile wissen wir, dass es auch liebenswerte, freundliche Hexen gibt, die irgendwo in einem kleinen gemütlichen Häuschen im Wald leben, sich mit Tieren und anderen magischen Wesen gut verstehen und dabei so manches lustige Abenteuer erleben. „Die kleine Eulenhexe“ zählt auf jeden Fall dazu, und was sie so alles im Zauberwald erlebt, davon erzählt Katja Alves in ihrem Buch.

Eine kleine Hexe und sieben Eulen

Im nicht ganz so finsteren Finsterwald steht ein kleiner Baum mit einem Haus darin. Dort wohnt die kleine, freundliche und immer hilfsbereite Hexe Petunia Olivia von und zu Nadelbaum. Natürlich wohnen noch ein paar andere Wesen im Finsterwald. Zum Beispiel Fredi Waschbär mit seiner Waschmaschine Clementine, die immer ein trauriges Lied singt, die Eichhörnchenschwestern Stella und Bella, die viel Wert auf ihre lockigen Pelzfrisuren legen, Papa Biber und seine Biberjungen und natürlich Zwerg Griesgram, der alles mag, was ihn reich und mächtig macht. Eines Tages stehen sieben kleine Eulen vor Petunias Baumhaustür. Ihre Tante Aurora hat sie geschickt und Petunia damit beauftragt, die frechen kleinen Rotzschnäbel zu braven Eulen zu erziehen. Dann, und nur dann, würde Petunia ihr Eulenhexen-Diplom bekommen. Keine leichte Aufgabe, die da auf Petunia wartet. Denn die kleinen Eulenkinder haben es faustdick hinter den Ohren und sorgen für so manches lustig-chaotische Abenteuer.

Zauberhaft schönes Vorlesebuch

Mit ihrem Vorlesebuch „Die kleine Eulenhexe: Willkommen im Zauberwald“ schuf Katja Alvers den Auftakt zu einer ganz entzückenden und bezaubernden Vorlesereihe. In 21 Geschichten erzählt sie von allerlei Abenteuern rund um die liebenswerte Hexe, die sieben frechen Eulenkinder, einen fliegenden Staubsauger und natürlich auch über den gar nicht so gemeinen Zwerg Griesgram. Jede Geschichte ist ein für sich abgeschlossenes Kapitel, dennoch bauen sie aufeinander auf. Sie sind wunderbar fröhlich und vor der Kulisse eines idyllischen kleinen Wäldchens erzählt. Natürlich lernen wir zunächst einmal Petunia näher kennen, ihre Freunde und was die kleine Hexe so alles im Finsterwald zu tun hat. Dabei wird ihr eine besonders wichtige Aufgabe übertragen. Sie soll nämlich sieben kleine Eulen erziehen. Man braucht wohl nicht erwähnen, dass das keine so leichte Aufgabe wird. Denn die sieben gefiederten Rotzschnäbelchen haben es faustdick hinter den Ohren. Auf ihre liebenswerte, charmante und keineswegs böse gemeinten Art sorgen sie so manches Mal für Wirbel und Trubel. Petunia wird von ihnen ganz schön auf Trab gehalten und der Leser bekommt immer wieder lustige und unterhaltsame Abenteuer präsentiert. Diese Geschichten verzaubern Kinder. Sie hören gebannt zu, wenn man mit dem Vorlesen beginnt. Kaum hat man eine Geschichte zuende gelesen, verlangen sie sofort nach mehr. Ja, Petunia, Herr Spiegelei und die sieben kleinen Eulen erobern schnell das Herz der kleinen Zuhörer. Schon jetzt wartet man sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Dass es eine geben wird, daran haben wir keinen Zweifel. Denn immerhin dürfen die kleinen Eulen noch etwas länger bei Petunia blieben und somit erwartet uns auch zukünftig noch weiterer Hexenspaß.

„Die kleine Eulenhexe: Willkommen im Zauberwald!“ ist ein reizender Kinderbuchauftakt zu einer tollen Vorlesereihe von Kajta Alvers. Begleitet von den niedlichen Illustrationen Marta Balmasedas wird Kindern hier von einer liebenswerten kleinen Hexe erzählt, die versucht eine kleine Schar Eulenkinder zu erziehen. Lustiger, zauberhafter und unterhaltsamer Vorlesespaß ist hier garantiert, der alle Kinder begeistern wird.

Details

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