Die Haferhorde

Das ist ja der Ponygipfel!

Antolin Quiz
von Suza Kolb, Nina Dulleck (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 20. Januar 2020

Das ist ja der Ponygipfel!

Die Haferhorde hat ja bereits so manches Abenteuer erlebt. Eigentlich wäre es doch mal Zeit für die Vierbeiner, Urlaub zu machen und zu entspannen. Ein Urlaub steht im 13. Band auch vor der Tür, doch aus der geplanten Entspannung wird nicht viel. Nicht nur, weil es jede Menge zu entdecken und erleben gibt, sondern auch, weil Gefahr herumschleicht.

Es geht in die Berge

Haflinger Toni ist ganz aufgeregt, denn zusammen mit Schoko und Keks geht es in den Urlaub in seine geliebte Bergheimat. Hier wartet eine idyllische Bergwelt auf die drei Ponys, die viel mehr zu bieten hat, als lange Ausritte. Denn die Ponys dürfen dabei helfen, die Kühe von einer Weide auf die nächste zu treiben. Ein riesiger Spaß für Schoko und Keks. Leider wird dieser aber auch von etwas weniger schönem überschattet. Seit einiger Zeit treiben hinterhältige Wilderer ihr Unwesen in der Gegend und machen Jagd auf die putzigen Murmeltiere. Keks und Schoko ist schnell klar: Dagegen müssen sie etwas unternehmen!

Die Haferhorde: Das ist ja der Ponygipfel!

Die Ponys erobern die Alpen

Mit „Das ist ja der Ponygipfel!“ präsentiert Susza Kolb eine weitere unterhaltsame, lustige und natürlich auch mit Spannungselementen versehene Geschichte über die Ponys vom Blümchenhof. Dabei verlassen sie in diesem Band für kurze Zeit ihren heimatlichen Hof und fahren in den Urlaub. Vor allem Haflinger Toni rückt dabei in den Fokus, da es schließlich seine Heimat ist, in die alle fahren. Für Toni bedeutet das gleich doppeltes Glück, denn er kann sich auch auf ein Wiedersehen mit seiner Familie freuen.
So beginnt dieser 13. Band zunächst locker und ein witzig, vor allem wenn Hund Bruno sich als blinder Passagier unter Schokos Bauch versteckt. Auch die Ankunft auf dem Berghof verläuft recht entspannt. Ähnlich wie die Ponys haben die jungen Leserinnen und Leser zunächst die Gelegenheit, alles erst einmal kennenzulernen. Schon zu Beginn zeichnet sich dicke Luft ab, denn Tonis Cousin scheint nicht gerade der umgänglichste Typ zu sein. Doch darüber können sich die Vierbeiner bald schon keine Gedanken mehr machen, als sie erfahren, dass Wilderer in der Gegend ihr Unwesen treiben. Spätestens jetzt bringt Suza Kolb Spannung und Gefahr in die Geschichte ein, wodurch die junge Leserschaft erst recht ans Buch gefesselt wird.

Die Haferhorde: Das ist ja der Ponygipfel!

Insgesamt ist dieses Abenteuer ebenfalls wunderbar flüssig geschrieben und flott erzählt.
Wie bereits bei den Vorgängerbänden wird auch dieser von Nina Dullecks Illustration begleitet. Mit leuchtenden Farben, verspieltem und witzigen Pinselstrich setzt sie den Ponyurlaub in Szene. Großflächige Motive wechseln sich mit kleineren Bildern ab und untermalen den heiteren, flotten Charakter der Geschichte.

„Das ist ja der Ponygipfel!“ ist nicht etwa ein Berg in den bayrischen Bergen, sondern der unschöne Umstand, dass sich Wilderer in Haflinger Tonis Heimat breit gemacht haben und Jagd auf Murmeltiere machen. Doch zum Glück ist die Haferhorde nun da, um den Fieslingen das Handwerk zu legen. Ein unterhaltsamer und spannender Lesespaß für Fans der Reihe.

Details

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
  • Illustration:

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