Snorri und der versunkene Schatz

Antolin Quiz
von Michael Engler, Matthias Derenbach (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 12. Juni 2020

Snorri und der versunkene Schatz

Der Europa-Park hat einen neuen Themenbereich und mit ihm ein neues Maskottchen: Snorri. Um vor allem die jungen Besucher noch enger an dieses zu binden, hat Snorri so manches Abenteuer zu erzählen. Für die jugendliche Leserschaft ist bereits im Herbst eine Fantasyreihe erschienen, nun dürfen sich die Kleineren über ein aufregendes Bilderbuchabenteuer freuen.

Schatzsuche unter Wasser

Während Oktopus Snorri und Meermädchen Aquina durch die Unterwasserstadt schwimmen, hören sie eher zufällig ein Gespräch zwischen zwei Meermännern. Diese reden über einen Goldschatz auf dem Schiffsfriedhof. Sofort werden Aquina und Snorri hellhörig. So ein Goldschatz würde auch ihnen gut gefallen. Sofort machen sich die zwei auf den Weg, doch sie sind nicht alleine. Ein junger Meermann hat ebenfalls das Gespräch belauscht und möchte den Schatz gerne heben. Ein Wettlauf beginnt, der nicht ganz ungefährlich ist.

Snorri und der versunkene Schatz

Farbenfrohes Unterwasserabenteuer

Michael Engler und Matthias Derenbach erzählen in ihrem Bilderbuch ein unterhaltsames und farbenfrohes Unterwasserabenteuer, in dessen Mittelpunkt eine Schatzsuche steht. Dabei greifen Plot und Handlung auf klassische und bewährte Konzepte zurück. Wir haben ein Geheimnis, den Goldschatz, und wir haben zwei Gruppen, die versuchen an diesen heranzukommen. Konkret sind das Snorri und Aquina auf der einen Seite und der Quellenwächterjunge Aquarian auf der anderen Seite. Zunächst mögen sich beide nicht sonderlich, arbeiten dann aber doch zusammen. Zwischendrin gibt es kurze Rückschläge und Enttäuschungen und am Ende droht einem von ihnen eine große Gefahr. Doch gerade die hilft, aus Rivalität eine Freundschaft wachsen zu lassen.
Getragen wird die Geschichte von farbenfrohen Unterwasserszenen, wobei natürlich Meeresblau dominiert. Geschickt werden dunkle Töne zum Einsatz gebracht, um die Tiefe des Ozeans zu betonen. Die Illustrationen sind in klassischem Bilderbuchstil großflächig und seitenfüllend eingesetzt. Auch erzählen sie die Geschichte so gut nach, dass Kinder die Handlung aus ihnen herauslesen können.

Snorri und der versunkene Schatz

Rulantica ruft einmal mehr und richtet diesen Ruf vor allem an ein jüngeres Lesepublikum. Denn mit „Snorri und der versunkene Schatz“ haben Michael Engler und Matthias Derenbach ein Abenteuer geschaffen, das sich an Kinder ab drei Jahren richtet. Sie können auf spannende Schatzsuche unter der Meeresoberfläche gehen. Übrigens muss man für diese Schatzsuche aber keineswegs den Europa-Park besucht haben. Man kann auch ohne einen solchen Besuch Spaß an der Geschichte haben.

Details

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