Meine Freundin Conni

Conni, Dina und der Babysitterclub

von Dagmar Hoßfeld, Ann-Cathrin Sudhoff (Sprecher/-in)
Rezension von Janett Cernohuby | 17. Juli 2016

Conni, Dina und der Babysitterclub

Wenn ein Baby unterwegs ist, ist die Freude groß. Vorbereitungen für die Ankunft des neuen Erdenbürgers werden getroffen, Einkäufe getätigt und über den Namen nachgedacht. Während Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde es kaum noch erwarten können, sind Kinder nicht immer begeistert, wenn sie plötzlich ein Geschwisterchen bekommen. Diese Erfahrung machen auch Conni und ihre Freunde.

Dina ist total neben der Spur. Ihre Mutter erwartet ein Baby! Das ist Dina nicht nur furchtbar peinlich, obendrein verlangen ihre Eltern auch, dass sie als große Schwester mehr Verantwortung im Haushalt übernimmt. Noch bevor das Baby da ist, hat Dina das Gefühl, keine Zeit mehr für sich zu haben. Das schlägt ihr natürlich ordentlich aufs Gemüt.
Anders sieht es bei Conni, Anna und Billi aus. Sie sind ganz aus dem Häuschen und freuen sich riesig auf das Baby. Selbst Paul und Phillip sind begeistert. Sie wollen Dina und ihren Eltern helfend zur Seite stehen und gründen kurzerhand den Babysitterclub. Von Connis Mutter, die als Kinderärztin arbeitet, lassen sie sich alles über Babys beibringen - vom Windel wechseln bis zum Verhalten in einem Notfall. So gut vorbereitet, kann das Baby nun endlich kommen. Und tatsächlich erhalten sie irgendwann von Dina eine SMS mit den Worten "Das Baby ist da!".

"Conni, Dina und der Babysitterclub" ist ein tolles und aufregendes Hörbuch - und ein niedliches obendrein. Denn hier geht es um Babys - ein Thema, für das sich Mädchen immer begeistern können. Kinderwagen schieben, Windeln wechseln, Fläschchen geben - bis vor kurzem war dies noch ein beliebtes Spiel bei ihnen, das sich mit dem Beginn der Pubertät verloren hat. In dieser Geschichte wird die Begeisterung von jungen Mädchen für Babys so richtig ausgelebt. Conni und ihre Freundinnen können es kaum erwarten, dass Dinas Geschwisterchen endlich da ist. Sie machen Pläne, wer sich wann um das Kleine kümmern wird, wie sie Dina unterstützen und helfen können und können dabei an nichts anderes mehr denken. Dina kann sich natürlich glücklich schätzen, solche Freundinnen zu haben. Denn sie leidet anfangs unter der neuen Situation. Sie ist geschockt, als ihre Eltern die Schwangerschaft verkünden. Sie lehnt das Geschwisterchen ab, hat Angst, dass sie nun ins Abseits gerät, viel mehr Verantwortung aufgehalst bekommt und weniger Zeit für sich hat. Diese Ängste und Befürchtungen teilt sie ihren Freundinnen mit. Conni & Co. können Dina trösten und versichern ihr, immer für sie da zu sein und ihr bei allem zu helfen. So erwacht nach und nach in Dina die Freude auf das Baby und am Ende hält sie ihr Geschwisterchen stolz im Arm.
Die Geschichte ist toll geschrieben. Sie greift Gefühle, Gedanken und Empfindungen von jungen Mädchen auf und lässt sie in die Handlung einfließen. Es ist eine runde, stimmige Geschichte, manchmal vielleicht etwas zu glattgestrickt, aber gerade deswegen atmosphärisch für junge Mädchen. Sie können in die Handlung eintauchen, über bestimmte Entwicklungen begeistert sein und in anderen Situationen mitfiebern. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Conni und Phillip darf in dieser Folge nicht fehlen und er lässt sich wieder etwas ganz Besonderes einfallen, womit er Conni begeistert.
Gelesen wird auch dieses Conni-Abenteuer wieder von Ann-Cathrin Sudhoff. Überzeugend und großartig liest sie auch diese Geschichte und gibt den Hörern das Gefühl, wirklich Conni gegenüber zu sitzen.

"Conni, Dina und der Babysitterclub" ist eine weitere tolle Folge aus der beliebten Mädchenreihe "Conni & Co". In ihr geht es herzig und süß zu, wenn Conni, Anna, Billi, Dina und Paul beschließen, sich zu perfekten Babysittern ausbilden zu lassen. Hier hat die Autorin Dagmar Hoßfeld ein Thema aufgegriffen, das allen Mädchen einen entzückten Freudenruf entlockt. Daher werden Conni-Fans dem Album mit großer Begeisterung hören und sich von der Handlung mitreißen lassen. Eltern sollten sich nicht wundern, wenn sie plötzlich hören, dass sich ihre Tochter ein kleines Geschwisterchen wünscht…

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