Kleiner weißer Fisch

von Guido van Genchten
Rezension von Janett Cernohuby | 26. Januar 2009

Kleiner weißer Fisch

Wenn Kleinkinder heranwachsen, gibt es vieles was sie lernen müssen. Dazu zählen nicht nur das Laufen und Sprechen, sondern auch das Zählen oder die Farben. Für letzteres Thema gibt es sehr viele Bilderbücher, die den Kleinen das Lernen erleichtern sollen. Ein solches Buch ist bei ars Edition unter dem Titel "Kleiner weißer Fisch" erschienen.

Der kleine weiße Fisch ist sehr traurig. Er hat seine Mama verloren und macht sich nun auf den Weg, sie zu finden. Doch wo ist sie? Ist es vielleicht dort drüben? Nein, das ist nur ein roter Hummer. Oder dort hinten? Nein, das ist der orangefarbene Seestern. Lange schwimmt der kleine weiße Fisch umher und trifft noch die gelbe Schnecke, die grüne Schildkröte, den blauen Wal und den lila Tintenfisch. Doch dann, endlich sieht er sie - seine Mama. Sie hat einen weißen Bauch wie der kleine weiße Fisch, doch ihr Rücken trägt alle bunten Farben des Regenbogens. Nun ist der kleine weiße Fisch wieder glücklich!

"Kleiner weißer Fisch" ist eine liebevolle, kurze Geschichte, aus der kleine Kinder aber viel lernen können. Zusammen mit dem kleinen Fisch wandern sie durch das große Meer und lernen dabei so manchen Bewohner kennen. Sie alle sehen ganz unterschiedlich aus. Sowohl in ihrer Form, als auch in ihren Farben. Und genau darum geht es in diesem Bilderbuch. Kleinkinder sollen lernen, wie die Farbe rot aussieht oder die Farbe blau. Dafür wurde nicht nur eine einfache Handlung gewählt, sondern auch das Design des Buches simpel gehalten. Der Grundton einer jeden ist die Farbe schwarz. Dies mag zu Beginn befremdlich wirken, doch erklärt es sich beim durchblättern des Buches fast von allein. Auf jeder Doppelseite wird eine andere Farbe vorgestellt. Bis auf den schwarzen Hintergrund und den kleinen weißen Fisch, sind nun alle darauf dargestellten Tiere und Landschaften in dem jeweiligen Farbton gehalten. So ist beispielsweise nicht nur der Seestern orange, sondern auch der Meeresgrund und die angedeuteten Wellen. Bei der grünen Schildkröte hingegen nehmen Wellen und Meeresgrund die Farben grün an. Dieses Design zieht sich durch das gesamte Buch und am Ende, als der kleine Fisch seine Mama findet, vereinen sich alle Farben in der Mutter zu einem Regenbogen.
Durch die einfachen Formen und das klare Layout können Kinder sehr gut die Farben kennenlernen. Am Ende können sehen sie dann alle Farben auf einer Seite vereint und können nun das Gelernte unter Beweis stellen. Was war gleich wieder rot und was blau?
Das Buch ist nicht auf normalem Papier gedruckt, sondern auf stabilen Karton. Da es Kleinkinder anspricht, ist dies auch sehr ratsam. Diesen fehlt oftmals noch das Feingefühl für den Umgang mit dünnen Seiten. Der stabile Karton hingegen ermöglicht ein leichtes Umblättern und verspricht gleichzeitig eine lange Lebensdauer.

"Kleiner weißer Fisch" ist ein sehr schönes und auch lehrreiches Bilderbuch für die Kleinsten. Hier können sie nicht nur die spannende Geschichte des kleinen Fisches, der seine Mama sucht, verfolgen, sondern sie lernen auch gleichzeitig die unterschiedlichen Farben kennen und erkennen. Ein sehr schönes Werk, das Eltern nur empfohlen werden kann.

Details

  • Autor/-in:
  • Verlag:
  • Genre:
  • Sprache:
    Deutsch
  • Erschienen:
    09/2007
  • Umfang:
    20 Seiten
  • Typ:
    Hardcover
  • Alter (Kleinkind):
    18 Monate
  • ISBN 13:
    9783845810041
  • Preis:
    9,99 €

Bewertung

  • Gesamt:
  • Spannung:
  • Anspruch:
  • Humor:
    Keine Bewertung
  • Gefühl:
    Keine Bewertung
  • Illustration:

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