Die besten Kinderbücher für den Winter

von Janetts Meinung | 01. Januar 2018

Die Weihnachtszeit ist vorbei, die Christbäume sind verschwunden und die Weihnachtsdekoration wieder in Schachteln verpackt. Doch die langen Nächte, kurzen Tage und vor allem der kalte Winter sind noch längst nicht vorbei. Wenn das Wetter nicht zum Schlittenfahren, Eislaufen oder Ski farhen einlädt, und man stattdessen Zuhause bleiben muss, kann man sich die Zeit wunderbar mit guten Büchern vertreiben.

Winterbücher für Kinder

Nicht nur für Weihnachten gibt es Bücher, sondern auch für die Winterszeit. Klar, manchmal muss man ein wenig nach ihnen suchen. Das haben wir getan und in den Regalen der Buchandlungen diese Schätze entdeckt.

Die besten Winterbücher für Kinder

  • Das Schneemannkind auf Reisen

    Das Schneemannkind auf Reisen von Jörg Hilbert

    Es ist Winter. Eine dicke Schneedecke liegt auf Wiesen und Wegen und die Kinder fahren juchzend auf ihren Schlitten den Berg herunter. Familie Schneemann mit Schneemannkind Flocke beobachten das bunte Treiben. Da landet vor Flocke ein kleiner Vogel, zitternd vor Kälte. Er erzählt dem Schneemannkind, dass er den Abflug seines Schwarms in den Süden verpasst hat und nun fürchterlich friert. Flocke will helfen und er weiß auch schon wie. Er beschließt, den kleinen Vogel in den Süden zu tragen. Eine große Reise beginnt und beide werden dicke Freunde.

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    Der Eisbär

    Der Eisbär von Jenni Desmond

    Ein kleines Mädchen, eine Inuit, liegt zuhause auf ihrem Bett aus weichen Fellen. Eine dicke Jacke wärmt sie, ebenso warme Handschuhe. Das Mädchen nimmt ein Buch aus dem Regal und beginnt darin zu lesen. Es ist ein Buch über den Eisbären, jene Tiere, die in einer Welt voller Schneestürme leben. Ihr Pelz besteht aus zwei Fellschichten und unter der unempfindlichen Haut liegt eine dicke Speckschicht. Damit können ihnen die eisigen Temperaturen nichts anhaben. Bei der Nahrungssuche wandert der Eisbär viele Kilometer und begibt sich auch auf das Packeis. Hier jagt er nach Robben, die vor allem im Spätfrühling, wenn das Eis zu schmelzen beginnt, eine leichte Beute sind. Der Eisbär frisst sich eine dicke Fettreserve an, da er über den Sommer schon einmal drei Monate lang nichts zu fressen finden kann. Im Dezember bekommen Eisbären Nachwuchs. Ein Wurf besteht aus ein bis zwei Jungen, die bis zum Frühling bei ihrer Mutter bleiben. Erst nach drei Jahren verlassen die Jungtiere die Mutter. Eisbären haben auch Feinde. Der größte ist der Mensch und die Bedrohung durch den Klimawandel. Durch die zunehmende Erderwärmung schmilzt das Packeis im Sommer schneller und kommt im Herbst viel zu spät. Dadurch findet der Bär nicht mehr genug zu fressen. Daher ist es wichtig, unseren Planeten zu schützen, um auch das Überleben der Eisbären zu sichern.

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    Der kleine rote Pullover

    Der kleine rote Pullover von Brigitte Weninger, Katharina Sieg

    Frech stibitzt der Rabe einen roten Kinderpullover von der Wäscheleine und bringt ihn stolz seiner Frau. Er will damit ein Dach für ihr Nest bauen, unter dem es die Rabenkinder gemütlich haben sollen. Doch seine Frau schimpft ihn, zieht das leuchtende Rot des Pullovers doch nur den Falken an. Also wirft ihn der Rabe achtlos weg. Damit beginnt für den kleinen roten Pullover eine besondere Reise. Er dient verschiedenen Waldbewohnern als Ohrenwärmer, Tasche, Rock und Schlafhöhle, bis ihn am Ende der Förster wiederfindet. Der staunt nicht schlecht über den ungewöhnlichen Fund.

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    Der kleine Schneemann

    Der kleien Schneemann von Harmen van Straaten

    In einer klaren, kalten Winternacht dringt leises Stimmengewirr aus dem Wohnzimmer eines Hauses. Hier unterhält sich das Spielzeug, nicht freundlich. Es fallen viele gemeine Worte. Doch ganz unten im Regal, hinter anderen Sachen versteckt, steht eine alte Schneekugel. Die Musik, die sie einst spielte, ist schon lange kaputt und niemand beachtet ihn mehr, den Schneemann der in der Kugel steht. Bis dieser eines Abends leise Musik vernimmt. Diese erfüllt sein Herz mit Sehnsucht und lässt einen Wunsch heranreifen. Der kleine Goldengel auf der Kaminuhr kann ihm diesen Wunsch erfüllen und so schenkt er dem Schneemann eine Stunde, in der dieser nachforschen kann, wer da so schön singt. Eine einzige Stunde, dann muss er zurück sein, sonst wird er schmelzen. So folgt der Schneemann der Melodie und trifft auf die kleine Tänzerin. Zusammen tanzen die beiden, bis sich die Stunde dem Ende nähert und der Schneemann in seine Kugel zurückkehren muss. Doch kann er das? Jetzt, wo er die Liebe kennengelernt hat? Kann er da wirklich weiterhin einsam und alleine in seiner Schneekugel stehen?

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    Die Geschichte von Flocke

    Die Geschichte von Flocke und Tropfen von Alessandro Gatti

    Flocke hat eine weite Reise auf ihrer Wolke hinter sich. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um sanft und leise auf die Erde zu schweben. Da, über der Stadt, da lässt sie sich fallen. Leise. Still. Sanft. Der Wind trägt sie davon. Wo wird Flocke wohl landen? Welche Farben wird sie bedecken? Welche Spiele spielen? Nichts von alle dem wird geschehen. Denn kurz bevor sie landet, wirbelt ein Windstoß sie wieder auf. Tropfen hat lange Zeit in seinem Tintenfass gesessen. Nun spürt er, dass es an der Zeit ist, seinen Platz auf einem berühmten Gemälde einzunehmen. Wie wird es wohl aussehen? Wird sein Platz zwischen duftenden Blumen sein? Oder wird er geheimnisvolle Orte durchstreifen? Nichts von alldem soll geschehen, denn das Schicksal meint es ganz anders. Das Schicksal führt sie zusammen. Flocke und Tropfen. Tropfen und Flocke. Eine Begegnung, die beide nicht für möglich gehalten hätten und die ganz wunderbare Geschichten hervorbringen soll.

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    Die Schneemacher

    Die Schneemacher von Marsha Diane Arnold, Renata Liwska

    Es ist Herbst. Die Blätter sind von den Bäumen gefallen und ein kalter Wind bläst übers Land. Missmutig sitzt der Dachs da. Er wartet auf den Schnee. Der Igel versucht ihn zu trösten und erklärt ihm, dass alles seine Zeit braucht. Doch der Dachs will nicht warten. Er will, dass es jetzt schneit. Dafür versucht er alles: Er trommelt laut auf seine Kochtöpfe, er führt mit seinen Freunden einen Schneetanz auf, er will mit Steinen Löcher in die Wolken werfen und er zieht sich seinen Schlafanzug verkehrt herum an. Doch nichts davon hilft. Es schneit einfach nicht. Missmutig und traurig sitzt der Dachs neben seinen Freunden und wartet. Wartet darauf, dass es schneit. Und dann, als es soweit ist, fallen die ersten weißen Flocken vom Himmel.

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    Herr Eisbär will nach Hause

    Herr Eisbär will nach Hause von Ronojoy Ghosh

    Herr Eisbär lebt in einem Haus in einer großen Stadt. Doch er mag dieses Zuhause nicht. Ständig ist er griesgrämig und absolut nichts kann ihn aufheitern. Er spürt, dass eine Großstadt kein Ort ist, an dem sich ein Eisbär wohlfühlt. Doch wo findet man einen solchen Ort? Darauf weiß Herr Eisbär keine Antwort, doch er weiß, dass er ihn suchen will. Und so packt er seine Koffer und macht sich auf den Weg - bis er schließlich an den Nordpol kommt. Hier ist alles weiß, kalt und frostig. Herr Eisbär liebt diesen Ort sofort und bleibt von nun an für immer hier.

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    In einer weißen Winternacht

    In einer weißen Winternacht von Jean E. Pendziwol, Isbaelle Arsenault

    Einem Schlaflied gleich, erzählt der Autor von einem kleinen Jungen, der schlafend im Bett liegt. Leise, leise fällt eine Schneeflocke herab. Dann eine zweite und eine dritte. Eine Winterlandschaft entsteht, mit einem Haus, aus dessen Schornstein Rauch aufsteigt. Mit Tieren, die im Schnee ihre Spuren hinterlassen und Eulen, die lautlos durch die klare Nachtluft fliegen. Eiskristalle hängen an den Zweigen der Bäume und die Nordlichter tauchen den schwarzen Himmel in ein eigentümliches Licht. In einer weißen Winternacht küsst der Mond sanft die Welt, während diese unter einer weichen Decke schläft.

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    Wenn du eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was

    Wenn due eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was von Sang-Keun Kim

    Ein kleiner Maulwurf stapft durch den tiefen Schnee. Er will nach Hause. Da entdeckt er einen kleinen Schneeball und rollt ihn, bis er riesengroß ist. Er möchte diesen Schneeball unbedingt mit nachhause nehmen, doch in den Bus darf der nicht hinein. Also formt er ihn um zu einem Schneebären und siehe da, der nächste Bus nimmt ihn und seinen weißen Freund mit. Doch zuhause angekommen ist der Schnee längst geschmolzen. Der kleine Maulwurf ist sehr traurig. Seine Oma tröstet ihn und erzählt ihm, dass man sich etwas wünschen darf, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Und siehe da, am nächsten Morgen klopft jemand an die Haustür des kleinen Maulwurfs...

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    Winterspaß in Slapsefjell

    Winterspaß in Slapsefjell

    Wenn morgens in Slapsefjell die Sonne über die Bergkuppen klettert, erwacht auch der Wintersportort. Der Neuschnee glitzert in der Morgensonne und der klare, blaue Himmel verspricht einen wunderschönen Wintertag. Nicht mehr lange und die ersten Skifahrer begeben sich auf die sonnige Hochebene. Sie fahren talabwärts über Buckelpisten und Sprunghügel. Andere folgen Loipen durch den Winterwald oder machen akrobatische Sprünge auf den Schanzen. Verliebte Paare sitzen turtelnd in der Seilbahn und Mütter genießen die traumhafte Aussicht ins Tal. Doch nicht alle können den Spaß im Schnee genießen. Waldarbeiter fällen Bäume, Schüler sitzen im Unterricht und lernen vom Wettlauf zum Südpol und Modedesigner entwerfen neue Kopfbekleidungskollektionen. Wenn sich der Abend über Slapsefjell senkt, kehren die Skifahrer ein zum Aprés-Ski und im Berghotel spielt ein Quetschkommoden-Virtuose auf. In den Kaminen prasseln die Feuer und Familien machen es sich im Wohnzimmer mit gemeinsamen Spielrunden gemütlich.

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  • Das Schneeflöckchen

    Das Schneeflöckchen von Werner Lindemann, Sonja Kleemann

    Eine kleine Schneeflocke fällt vom Himmel und landet sanft auf einer Fensterbank. Doch da möchte sie gar nicht sein. Viel lieber würde das Schneeflöckchen bei den Kindern sein, die mit dem Schlitten den Hügel hinunterrodeln. Darum bittet das Flöckchen den Wind, es dorthin zu tragen. Eine Reise über Dächer, Zäune und Winterlandschaften beginnt.

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    Tiere im Schnee

    Tiere im Schnee von Natalie Marshall

    Viele Tiere halten während der kalten Jahreszeit Winterschlaf. Doch nicht alle, mache lieben den Winter und haben sichtlich Spaß an Eis und Schnee. Wie zum Beispiel die Pinguine, die fröhlich über Eisschollen watscheln, den Eisberg immer höher steigen, um dann mit einem Platsch ins Wasser zu tauchen. Doch auch Robben, Wale und Eisbären fühlen sich im ewigen Eis wohl. Ein Eisfuchs hinterlässt seine Spuren im Schnee und hoch oben auf dem schneebedeckten Berg thront eine Schneeeule.

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    Was machen wir im Winter

    Wieso? Weshalb? Warum? junior: Was machen wir im Winter von Andrea Erne, Susanne Szesny

    Das Öffnen des Adventskalenders, das Entzünden der Kerzen am Adventskranz und das Warten auf den Nikolaus und Weihnachtsmann gehören ebenso zum Winter dazu, wie Plätzchen backen, Weihnachtsmarktbesuche, Schlittenfahren und im Schnee spielen. Für Kinder ist der Winter eine besonders spannende Zeit. Es wird zeitiger dunkel, aber Lichterketten in den Fenstern von Häusern und Geschäften tauchen die Stadt in ein stimmungsvolles Licht. Überall liegt der Duft nach Lebkuchen und heißen Maroni in der Luft. Das Weihnachtsfest ist der Höhepunkt des Jahres, doch der Winter ist damit noch lange nicht vorbei. Denn sein Ende wird mit dem Fasching gefeiert. Neben den Bräuchen und Festen bietet aber auch die Natur Interessantes zum Entdecken. Viele Tiere schlafen, andere sind auch in der kalten Jahreszeit anzutreffen. Sie haben sich, genau wie wir, ein warmes Kleid angezogen.

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